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Monday, August 19, 2019
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Technologische Netzwerkexternalitäten und institutionelle Pfadabhängigkeit
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Technologische Netzwerkexternalitäten und institutionelle Pfadabhängigkeit

21 Seiten · 2,91 EUR
(Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Sowohl um den Begriff der technologischen ‚Netzwerkexternalitäten‘ als auch um den Begriff ‚Pfadabhängigkeit‘ herum hat sich in den vergangenen Jahren eine umfangreiche Literatur angesammelt. Die beiden Literaturzweige sind teilweise klar auseinanderzuhalten, teilweise aber auch stark überlappend, da Netzexternalitäten als Ursache für Pfadabhängigkeit angesehen werden. Überschneidungen ergeben sich ferner daraus, dass beide Ideen ursprünglich für den technologischen Bereich entwickelt wurden und nun auch auf Institutionen angewandt werden. Im vorliegenden Beitrag soll daher versucht werden, die Gemeinsamkeiten der beiden Literaturzweige herauszuarbeiten, und zwar insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Übertragung auf den institutionellen Bereich. Das Papier ist wie folgt aufgebaut: Im nächsten Abschnitt soll zunächst der Begriff ‚Pfadabhängigkeit‘ geklärt werden; anschließend werden die Grundgedanken der Netzexternalitäten-Literatur dargelegt. In Abschnitt 4 wird auf die Kritik von Liebowitz und Margolis eingegangen, die sich sowohl auf Netzexternalitäten als auch auf Pfadabhängigkeit bezieht. Im fünften Abschnitt wird argumentiert, dass die Logik der Netzexternalitäten identisch ist mit der Modellierung der spontanen Entstehung von Institutionen anhand des Koordinationsspiels. Im 5. Abschnitt wird auf ein Beispiel einer Anwendung des Netzexternalitätenkonzepts auf Institutionen eingegangen, und in den Schlussbetrachtungen werden die wichtigsten Aspekte zusammengefaßt und die Implikationen für die Ableitung von Politikempfehlungen kurz kommentiert.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Perspektiven des Wandels
Marco Lehmann-Waffenschmidt (Hg.):
Perspektiven des Wandels
the author
Dr. Rolf Ackermann

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftsredaktion