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Friday, August 23, 2019
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The affective turn in economics: Neuroeconomics
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The affective turn in economics: Neuroeconomics

12 Seiten · 3,32 EUR
(September 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Homo oeconomicus, die klassische Akteurskonstruktion der Ökonomie, hat zwei Schwachpunkte: (1) kein Mensch kann alle Folgen seiner Handlungen abschätzen (= phronetischer Effekt), (2) Menschen sind stark auf Kooperation und Vertrauen zu anderen angewiesen (= sozialer Effekt). Diese Schwachpunkte systematisch anzuerkennen, hat methodisch Folgen: Homo sapiens als Homo reciprocans ersetzt Homo oeconomicus.

In der Ökonomik wurde bisher angenommen, dass Menschen egoistisch ihre Interessen verfolgen und sich nur dann altruistisch verhalten, wenn sie damit rechnen, dass es sich für sie auszahlt. Doch lässt sich diese – anthropologische – Annahme nicht mehr halten; Experimente der Behavioral Economics zeigen: Menschen verhalten sich altruistisch, auch wenn sie keinen direkten Vorteil erwarten können. Menschen sind kooperativ; sie müssen es allerdings erst lernen. Kooperatives (soziales) Verhalten führt zu höherem Gewinn für alle Beteiligten (Fehr/Fischbacher 2003). Trittbrettfahrer können das soziale Verhalten der Mehrheit ausnutzen. Doch existieren Verhaltensweisen, die Trittbrettfahrer zu sanktionieren: Wenn Spieler die Gelegenheit bekommen, Trittbrettfahrer abzustrafen, tun sie das gerne und heftig, auch wenn sie das etwas kostet


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neuroökonomie
Birger P. Priddat (Hg.):
Neuroökonomie
the author
Prof. Dr. Birger P. Priddat
Birger P. Priddat

geb. 1950, Seniorprofessur für Wirtschaft und Philosophie, Wirtschaftsfakultät, Universität Witten/Herdecke; arbeitet an Themen zwischen Philosophie und Wirtschaft, vor allem auch an der Theoriegeschichte der Ökonomie.

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