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Theorie und Empirie der Geldnachfrage

Eine saisonale Kointegrationsanalyse liquiditätsorientierter Geldmengen

"Hochschulschriften"  · Band 59

204 Seiten ·  39,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-264-8 (Januar 2000 )

 
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Gegenstand der Arbeit ist eine empirische Untersuchung der deutschen Geldnachfrage unter Verwendung herkömmlicher Summenaggregate sowie sogenannter Divisia Geldmengenindizes. Divisia Indizes der Geldhaltung basieren auf einer mikroökonomisch fundierten Formulierung der Liquiditätsnachfrage und ermöglichen somit eine konsistente Geldmengenaggregation. Sie stellen geeignetere Maßzahlen für die Liquiditätshaltung dar als Summenaggregate, die auf der unplausiblen Annahme beruhen, dass alle Geldkomponenten perfekte Substitute darstellen.

Die empirische Untersuchung der Geldnachfrage wird aufgrund der ausgeprägten Saisonalität der Daten anhand einer saisonalen Kointegrationsanalyse durchgeführt. Diese hat gegenüber der herkömmlichen (nicht saisonalen) Kointegrationsanalyse den Vorteil, dass eine potentielle stochastische Saisonalität adäquat modelliert werden kann. In diesem Kontext wird eine Geldnachfragebeziehung verstanden als eine Kointegrationsbeziehung, die zu allen saisonalen Frequenzen vorliegt.

In Übereinstimmung mit der empirischen Literatur zu Divisia Geldmengenindizes stellt sich heraus, dass ein Divisia M3 Index für Deutschland einen stabilen Geldnachfragezusammenhang gewährleistet. Vor dem Hintergrund, dass im Euro-Währungsgebiet verstärkt mit Finanzinnovationen zu rechnen ist, wird die Diskussion über liquiditätsorientierte Geldmengendefinitionen auch auf europäischer Ebene in Zukunft intensiv geführt werden.


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