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Thursday, May 23, 2019
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Über die wechselseitige Beziehung von Resilienz und Nachhaltigkeit
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Über die wechselseitige Beziehung von Resilienz und Nachhaltigkeit

17 Seiten · 3,51 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Im Mittelpunkt der Verhandlungen um ein globales Klimaabkommen steht das Ziel, den Temperaturanstieg gegenüber der vorindustriellen Zeit auf 2° Celsius zu begrenzen. Als Referenzwert gilt die durchschnittliche globale Oberflächentemperatur in der Periode zwischen den Jahren 1850 und 1899. Mit Blick auf die im frühen 20. Jahrhundert beginnende Industrialisierung Europas und der damit einhergehenden intensiven Nutzung fossiler Energieträger markiert dieser Zeitraum sowohl den Beginn einer Periode ungeahnter technologischer Entwicklungen und ökonomischer Prosperität als auch den Startpunkt der Erzeugung globaler externer Effekte.

Die Wechselbeziehung von wirtschaftlichem Wachstum und Beanspruchung des Naturkapitals war jedoch auf lokaler Ebene schon lange vor der industriellen Revolution bekannt. Als es gegen Ende des 16. Jahrhunderts gelingt in Hochöfen eine konstante Temperatur von 1400° Celsius zu erreichen, steht der nun nennenswerten Produktion von Roheisen bald ein spürbarer Rückgang des Waldbestandes gegenüber. Um dem daraus resultierenden Holznotstand zu begegnen und das Gemeinwohl zu schützen, soll der nachlässige Abbau in einen nachhaltenden Umgang mit der Ressource übergehen (von Carlowitz 1713). Das daraus ableitbare regulative Prinzip der Nachhaltigkeit sah vor, dass in jedem Jahr nur die Menge abgeholzt werden durfte, die im gleichen Zeitraum nachgewachsen war.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
the author
Prof. Dr. Axel Schaffer

ist Universitätsprofessor für "Wandel und Nachhaltigkeit" an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften der Universität der Bundeswehr München. Zuvor Forschung und Lehre am Karlsruher Institut für Technologie sowie der San Diego State University. Promotion und Habilitation zu den Themen ökologische sowie sozioökonomische Input-Output Rechnung im Fach Volkswirtschaftslehre. Forschungsschwerpunkte: Regionalökonomie, Wirtschaftsgeographie, Umweltökonomie sowie Ökonomie des Klimawandels.

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