sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Donnerstag, 15. November 2018
 Startseite » Umwelt  » Umweltpolitik  » Umweltpolitik allgemein 
Umweltpolitik als Gesellschaftspolitik
Downloadgröße:
ca. 154 kb

Umweltpolitik als Gesellschaftspolitik

Konturen eines neuen Politikfeldes

38 Seiten · 6,06 EUR
(September 2016)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Der folgende Beitrag gründet sich auf eine zweifache Entwicklung von Umweltpolitik: Zum einen veränderte sich die "klassische" Umwelt- und Naturschutzpolitik. Sie führte in den letzten Jahren zu einer immer weiteren Durchdringung unterschiedlicher wirtschaftlicher wie auch sozialer Bereiche. Inzwischen hat sie faktisch den Status einer Gesellschaftspolitik erreicht. So leistet Umweltpolitik einen erheblichen Beitrag zur gesellschaftlichen Wohlfahrt eines Landes, der aber durchaus von vielen Akteuren in Wirtschaft und Politik noch unterschätzt wird.

Zum anderen stellen sich Fragen der sozialen Gerechtigkeit in einem immer drängenderen Maße, einhergehend und letztlich unabweisbar mit der Durchdringungstiefe verbunden. Im Kontext einer modernen Umweltpolitik kann diese zweite Entwicklungslinie mit dem Stichwort der "ökologischen Gerechtigkeit" umrissen werden. Diese Entwicklung wird wiederum von vielen umweltpolitischen Akteuren noch unterschätzt.

Beide Entwicklungslinien werden im Folgenden skizziert und anschließend die vielfältigen Facetten von ökologischer Gerechtigkeit umrissen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Umweltgerechtigkeit
Bernhard Emunds, Isabell Merkle (Hg.):
Umweltgerechtigkeit
Der Autor
Roland Zieschank
Roland Zieschank

ist seit 1990 Projektleiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) an der FU Berlin. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen die Themenfelder Umweltberichterstattung und Entwicklung nationaler Umweltindikatoren – einschließlich der Ressourcen und Restriktionen von Informationssystemen – sowie nationale Nachhaltigkeitsstrategien, Möglichkeiten der Integration von Umweltaspekten in die Entscheidungen gesellschaftlicher Akteursgruppen (u.a. durch "Stakeholder-Dialoge") und politische Konzepte einer Verbesserung der Ressourcenproduktivität in Industriegesellschaften. Er studierte Verwaltungswissenschaft in Konstanz, arbeitete am Umweltbundesamt und dem Wissenschaftszentrum Berlin.

[weitere Titel]