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Montag, 25. Juni 2018
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Utopische Wissenschaft
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Utopische Wissenschaft

Oder: Warum gerade Wirtschaftswissenschaften als Möglichkeitswissenschaft konzipiert sein sollten

13 Seiten · 3,04 EUR
(Dezember 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Wissenschaft und Utopie scheinen auf den ersten Blick gar nicht zusammenzupassen. Steht "Utopie" doch für das Kontrafaktische, für das Irreale. Wissenschaft holt dagegen auf den Boden der Tatsachen zurück. Doch ein zweiter Blick offenbart, wie stark Wissenschaft und Utopie aufeinander bezogen sind und sich ein Aufbruch in eine utopische Wissenschaft lohnt.

Die vermeintliche Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Utopie hängt mit einer etablierten Selbstbeschränkung heutiger Wissenschaftspraxis zusammen: Wissenschaftliche Wissensproduktion wird auf "Systemwissen" reduziert, d. h. ein Wissen über die Welt außerhalb der Wissenschaftlerin und des Wissenschaftlers, auf deren Elemente, deren Einflussvariablen und deren Korrelation und kausale Verknüpfungen. Wissenschaft beobachtet die Welt da draußen und versucht, sie zu verstehen und zu erklären.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Unternehmen der Gesellschaft
Forschungsgruppe Unternehmen und gesellschaftliche Organisation (FUGO) (Hg.):
Unternehmen der Gesellschaft
Der Autor
Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Uwe Schneidewind

seit 2010 Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln in der strategischen Umweltmanagementberatung bei Roland Berger & Partner tätig, promovierte und habilitierte sich am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen in interdisziplinären Projekten des schweizerischen Schwerpunkt-Programmes Umwelt. Von 1998 bis 2010 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, von 2004 bis 2008 Präsident der Universität.

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