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Dienstag, 23. Oktober 2018
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Vermarktlichung, Monetarisierung und die Kommerzialisierung des Charakters
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Vermarktlichung, Monetarisierung und die Kommerzialisierung des Charakters

26 Seiten · 3,88 EUR
(Oktober 2002)

 
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Kritisch mit dem Einfluss der Monetarisierung auf die Person und den Charakter setzt sich Hans Georg Zilian auseinander. Zielsetzung und Hauptthese seines Aufsatzes formuliert der Verfasser so: „Ich möchte mich im vorliegenden Zusammenhang mit einem derzeit sehr virulenten Trend auseinandersetzen, die Entstehung „sozialer Kompetenzen“ und anderer, im modernen Wirtschaftsleben angeblich unerlässlicher Fertigkeiten in das Territorium des Lehr- und Lernbaren einzugemeinden. Meines Erachtens wurde in der Geistesgeschichte auch nicht säuberlich genug zwischen Monetarisierung und Vermarktlichung in einem spezifischeren Sinn unterschieden; ob sich eine solche Unterscheidung bei der Analyse der Auswüchse des Umganges mit Personen und ihrem Charakter als nützlich erweisen kann, ist vorläufig noch unklar; doch bin ich mir sicher, dass ein wenig Aufmerksamkeit gegenüber dieser Abgrenzungsfrage von durchaus eigenständigem Interesse sein sollte ... Freilich werden wir auf den Persönlichkeitsmärkten zu freien Konsumenten, doch entsteht damit gleichzeitig die Einsamkeit, die die Beziehungen von Menschen beherrscht, die nicht viel mehr gelernt haben, als einander zu benutzen und zu verbrauchen und dabei noch gut gestylt zu sein.“


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
Prof. Hans Georg Zilian

Universität Klagenfurt, Fakultät für Kulturwissen¬schaften