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Sunday, August 18, 2019
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Vermarktlichung der Familie?
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Vermarktlichung der Familie?

Formen der Auslagerung von Erziehung

18 Seiten · 3,15 EUR
(Mai 2006)

 
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Aus der Einleitung des Jahrbuches:

Mit den Auswirkungen der Vermarktlichung auf die Familie beschäftigt sich Clemens Albrecht. Seine Ausführungen fasst er in den folgenden Thesen zusammen: „Damit sind hinreichend Gründe benannt, um meine Ausgangsthese plausibel zu machen: Familie ist und war schon immer eine ökonomisch determinierte Form der Vergesellschaftung und damit strukturell zur Anpassung an Marktmechanismen gebunden ... Meine zentrale These lautet nun: Primärbeziehungen sind marktfern strukturiert, weil sie erstens options-, zweitens tausch- und drittens konkurrenzunfähig sind: Erstens: Ihre Personalität macht Primärbeziehung optionsunfähig. Zweitens: Primärbeziehungen beruhen nicht auf einem Tausch-, allenfalls auf einem Investitionsverhältnis. Und drittens: Primärbeziehungen sind konkurrenzunfähig, denn Konkurrenz setzt voraus, dass man sich reflexiv im Abgleich mit dem Konkurrierenden zum eigenen Vorteil verhalten kann ... Meine dritte These: Eine Tendenz zur Vermarktlichung der Familie zeigt sich in der zunehmenden Auslagerung von Erziehung.“


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Clemens Albrecht

Universität Koblenz/Landau, Institut für Soziologie.