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Verteilungsgerechtigkeit und ungleiche sexuelle Attraktivität
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Verteilungsgerechtigkeit und ungleiche sexuelle Attraktivität

Ein Essay zu Aristophanes’ Komödienspott und Herodots Ethnographie

14 Seiten · 3,73 EUR
(04. November 2008)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Moderne Theorien der Verteilungsgerechtigkeit schulden antiken Denkern unverzichtbare Kategorien der Analyse. Dies gilt insbesondere für die Werke von Aristoteles. Der Beitrag von Reinhold Bichler beleuchtet zwei Quellen der antiken Diskussion über Verteilungsgerechtigkeit, die bislang weitgehend unbeachtet geblieben sind, wenngleich die zu Grunde liegende Thematik in der Dogmen- und Gesellschaftsgeschichte allgegenwärtig ist. In der Ökonomik wurde Verteilungsgerechtigkeit vielfach lange Zeit auf die Einkommens- bzw. Vermögensverteilung bezogen. Mittlerweile hat sich allerdings die Erkenntnis durchgesetzt, dass dieses Konzept zu kurz greift.

Herodot und Aristophanes zeigen dem antiken Zuhörer mit beißender Ironie und mit einem Schuss Defätismus, worauf man den Topos der Verteilungsgerechtigkeit noch beziehen könnte, nämlich auf die Mechanismen der Rekrutierung von Frauen für das eheliche Zusammenleben. Die Verteilungsvorschläge von Herodot bzw. Aristophanes, die einen engen Konnex zur damaligen politischen Situation aufweisen, haben drastische Konsequenzen für das gesellschaftliche Zusammenleben und sind damit wohl in die Kategorie der „Gesellschaftsutopien“ einzuordnen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Streiflichter der Verteilungsgerechtigkeit
Josef Nussbaumer, Gerald J. Pruckner, Engelbert Theurl (Hg.):
Streiflichter der Verteilungsgerechtigkeit