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Vertrauen und Unsicherheit auf internationalen Finanzmärkten
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Vertrauen und Unsicherheit auf internationalen Finanzmärkten

18 Seiten · 3,96 EUR
(Januar 2010)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Elisabeth Springler setzt am post-keynesianischen Gedanken der fundamentalen Unsicherheit an. Im Gegensatz zu standardökonomischen Konzeptionen von Risiko kann diesem Ansatz folgend keine Quantifizierung vorgenommen werden und damit auch keine marktliche Absicherung von Unsicherheit erfolgen. Vor diesem Hintergrund stellt die Autorin zunächst die Frage nach den Veränderungen von Werthaltungen im kapitalistischen System aus einer historischen Betrachtung, um in der Folge anhand dieser Veränderungen die Form und Funktion von Vertrauen zu analysieren. Finanzmärkte und der Bankensektor haben durch die Krisen der letzten Jahre an Vertrauen verloren, weswegen sich unterschiedliche Maßnahmenbündel und Konzepte zur Wiederherstellung des Vertrauens entwickelt haben. Betrachtet man nun zum einen Anforderungen an das Vertrauen von der Warte einer historischen Werteentwicklung im Kapitalismus und ergänzt dies zum anderen um den postkeynesianischen Rahmen von fundamentaler Unsicherheit, so kommt die Autorin zu dem Schluss, dass die vorherrschenden Maßnahmen zur Verstärkung des Vertrauen, die letztendlich nichts anderes als eine Steigerung der Stabilität des Finanzsektors nach sich ziehen sollen, auch dieses Ziel verfehlen. Da Marktmechanismen zur Steigerung des Vertrauens gerade in der jetzigen Krise versagt haben, sind demgegenüber institutionelle Absicherungen und Stabilität schaffende Rahmenbedingungen erforderlich, um zu einer Erhöhung der Finanzmarktstabilität beizutragen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Auf der Suche nach dem Selbst
Peter Mooslechner, Vanessa Redak, Martin Schürz, Elisabeth Springler (Hg.):
Auf der Suche nach dem Selbst
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Elisabeth Springler
Elisabeth Springler

Elisabeth Springler ist Universitätsassistentin am Institut für Geld- und Finanzpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen: Post-Keynesianische Geldtheorie, Wohnungswirtschaft, sowie Regionalentwicklung.

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