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Monday, September 16, 2019
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Verzerrung des Kapitalmarktgleichgewichts durch Notenbankintervention: Die Weltwirtschaftskrise im Lichte der Überinvestitionstheorie von F. A. v. Hayek / R. Garrison
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Verzerrung des Kapitalmarktgleichgewichts durch Notenbankintervention: Die Weltwirtschaftskrise im Lichte der Überinvestitionstheorie von F. A. v. Hayek / R. Garrison

13 Seiten · 3,60 EUR
(April 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Es ist unbestritten, dass die Finanzmarktkrise Auslöser für die immer noch anhaltende Weltwirtschaftskrise war, nicht aber ihre eigentliche Ursache. Vielmehr kann die Krise in der Realwirtschaft (mindestens auch, wenn nicht weit eher) als Folge von (monetär alimentierten) "Überinvestitionen" aufgefasst werden, die zu überhöhten Kapazitäten in wichtigen Sektoren wie der Automobilindustrie, dem Immobiliensektor etc. geführt haben. Insoweit findet in der Gegenwart (auch) eine notwendige "Bereinigungskrise" statt, die für die wirtschaftlichen Zyklen kapitalistischer Marktwirtschaften durchaus typisch ist. Die Volkswirtschaftslehre bietet mit den Theorien der anglo-österreichischen Konjunkturforschung in der Tradition der "Austrian Economics" einen Ansatz an, der möglicherweise sehr gut dazu geeignet ist, das Phänomen der Überinvestitionen in der aktuellen Weltwirtschaftskrise zu erklären, auch wenn eine Wortschöpfung wie "Austro-Keynesianism" für eine Kombination von staatlichen Eingriffen mit der "Liquidationsstrategie" der österreichischen Schule noch etwas verfrüht erscheint. Das gegenwärtig zu beobachtende besondere Interesse für die österreichische Schule überrascht insofern, als etwa Böhm-Bawerks Kapitaltheorie durch die Wucht der neoklassischen Beiträge aus der Feder von Samuelson und Solow lange Zeit als überholt galt. Die "Wiederentdeckung" des Zeitfaktors und der Produktionsumwege scheint sich gerade in Zeiten großer Krisen als nützlich zu erweisen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Zur Zukunft des Wettbewerbs
Harald Enke, Adolf Wagner (Hg.):
Zur Zukunft des Wettbewerbs
the author
Prof. Dr. Friedrich L. Sell
Friedrich L. Sell

o. Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik und Wirtschaftspolitik am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr München. Arbeitsschwerpunkte: Aspekte des Globalisierungsprozesses, europäische Wirtschaftspolitik, makroökonomische Effekte mikroökonomisch beobachtbarer Verhaltensmuster.

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