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Vom Fußabdruck zum Handabdruck
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Vom Fußabdruck zum Handabdruck

Impulse für ein neues Nachhaltigkeitsverständnis

33 Seiten · 5,37 EUR
(20. Juni 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Die Zeilen aus Johann Wolfgang von Goethes Zauberlehrling sind vielen bekannt. Als Sinnbild verstanden, weist die Geschichte der gerufenen und außer Kontrolle geratenen Geister Parallelen zu einer Situation auf, in der wir uns heute als Weltgesellschaft befinden. Die Rede ist von der Wirkungsmacht des quantitativen Wachstumsparadigmas. Das moderne Wirtschaftswachstum, das während der industriellen Revolution in Großbritannien aufkam, brachte nicht nur zahlreiche Neuerungen mit sich, sondern veränderte auch die Sicht auf das Wirtschaftswachstum selbst. Im Gegensatz zum organischen Wachstum in früheren Ökonomien stützte sich das nun aufkommende Wachstum im Wesentlichen auf die massive Nutzung fossiler Energiequellen und Rohstoffe sowie technische und institutionelle Neuerungen, wie z.B. die Dampfmaschine und die Akkordarbeit. Viele Ökonomen hatten Wachstum bis dahin eher pessimistisch als ein nur zeitweise auftretendes und in seiner Steigerung begrenztes Phänomen angesehen. Diese Sicht wurde nach und nach von der Faszination von Wirtschaftswachstum als einem Fortschritts- und Wohlstandstreiber abgelöst. Somit schien es zum ersten Mal möglich, Wohlstand berechen- und planbar zu machen und mit einer anwachsenden Bevölkerung gleichzeitig auch den Wohlstand zu steigern.

Seit den Anfängen dieser Entwicklung sind mehr als zwei Jahrhunderte vergangen. Die auf quantitatives Wachstum ausgerichtete Wirtschaftsweise führte zwar zu einem fortgesetzten Wirtschaftswachstum in diesem Zeitraum, jedoch brachte sie negative Folgen wie einen ansteigenden Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung und Ungleichverteilung von Wohlstand mit sich.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Geld! Welches Geld?
Karl-Heinz Brodbeck, Silja Graupe (Hg.):
Geld! Welches Geld?
the author
Florian Boukal
Florian Boukal

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl VWL/NfPO-Management und u.a. zuständig für die Weiterentwicklung des Bachelors und Masters BWL. Parallel berufsbegleitendes Masterstudium „pädagogische Praxisforschung“.