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Wednesday, June 19, 2019
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Von der Krise zum Risiko und zurück
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Von der Krise zum Risiko und zurück

Marxistische Revisionen

18 Seiten · 3,87 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Das Paradigma des Risikos hat seit den 1980er Jahren dasjenige der Krise in den Sozialwissenschaften und in der politischen Praxis abgelöst. Meines Erachtens war das ein allzu voreiliger Schritt. Ich beginne deshalb mit einigen kritischen Einwänden gegen das Risikoparadigma (I), rekapituliere dann die bleibenden Einsichten von Marx. Aktuell ist der Marxismus als Krisentheorie (I), als reflexive Gesellschaftstheorie (II), als Theorie der Revolution (III) und – beides umfassend – als historischer Materialismus, oder, zeitgemäßer, als Theorie der sozialen Evolution (IV). Die Zentrierung der Theorie auf ein einziges Funktionssystem und den sozialen Gegensatz von Kapital und Arbeit gehört jedoch zu den zeitbedingten Konkretisierungen, die Marx von Hegel geerbt hat. Auch wenn er "Geist" konsequent durch "Gesellschaft" substituiert, bleibt er dem Paradigma der bürgerlichen Gesellschaft verhaftet, das durch eine viel abstrakteres Modell der modernen Gesellschaft und ihrer systemischen und sozialen Krisentendenzen substituiert werden muss, um soziologisch anschlussfähig zu bleiben (V).


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Entfremdung – Ausbeutung – Revolte
Gerd Grözinger, Utz-Peter Reich (Hg.):
Entfremdung – Ausbeutung – Revolte
the author
Prof. Dr. Hauke Brunkhorst
Hauke Brunkhorst

Universität Flensburg, Institut für Soziologie, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg, brunkhorst@uni-flensburg.de

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