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Wahlfreiheit versus Einwilligung - Legitimation in Markt und Staat
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Wahlfreiheit versus Einwilligung - Legitimation in Markt und Staat

19 Seiten · 3,31 EUR
(31. Januar 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Dieser Aufsatz will die Dichotomien von Restriktionen und Wahlentscheiden und von Zwang und Wahlfreiheit mit dem Ziel problematisieren, den Legitimationsbedarf von Markthandeln besser ins Blickfeld zu rücken. Ausgangspunkt der Argumentation ist die aus der kantischen Ethik und der politischen Philosophie in der Sozialvertragstradition abgeleitete Forderung, dass eine betroffene Person ohne Zwang zum Handeln anderer einwilligen können muss (Abschnitt 2): Wie in Abschnitt 3 argumentiert wird, kann die dominante Interpretation der Theorie der rationalen Wahl nicht zwischen Wahl und Einwilligung unterscheiden bzw. unterstellt einen verkürzten Begriff von Einwilligung. Mittels eines differenzierteren Begriffs von Einwilligung soll sodann gezeigt werden, wie Wahlentscheid und Einwilligung auseinander klaffen können, insbesondere, dass das Treffen eines Wahlentscheids zwischen gegebenen Alternativen noch nicht bedeuten muss, dass die Person auch ihre Einwilligung gibt zu den Restriktionen, unter denen sie handelt (Abschnitt 4). Da diese Restriktionen nicht einfach gegeben sind, entsteht unter Umständen auch für Markthandeln ein Legitimationsbedarf. Wird nicht nur nach Wahlentscheiden gefragt, sondern unabhängig davon auch nach den Möglichkeiten zur Einwilligung, ergeben sich daraus entsprechend Konsequenzen für die Beurteilung der Effizienz und Gerechtigkeit von alternativen gesellschaftlichen Arrangements. Diese sollen im abschliessenden Abschnitt V diskutiert werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften
Martin Held, Gisela Kubon-Gilke, Richard Sturn (Hg.):
Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften
the author
Dr. Fabienne Peter
Fabienne Peter

Fellow am Max Weber Kolleg an der Universität Erfurt (bis 30.9.2004), derzeit Department of Philosophy Universität Warwick. Arbeitsschwerpunkte: Ethik und Ökonomie, Methodologie der Sozialwissenschaften, feministische Ökonomie, Demokratietheorie.

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