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Sunday, May 19, 2019
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Warenproduktion mittels Arbeit

Zur Rehabilitation des Wertgesetzes

Hardcover, Fadenheftung

Habilitationsschrift

2. Auflage Juli 1994 · 365 Seiten ·  28,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-926570-44-X (Juni 1992 )

 
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Angeblich versagt die Arbeitswertlehre als Produktionspreistheorie. Die moderne Argumentationsbasis bildet Sraffas Warenproduktion mittels Waren. In dieser Arbeit unternimmt Helmedag die Rehabilitation der Arbeitswertlehre.

Im ersten Teil geht es um die Bestimmung des Gegenstands der Ökonomik. Das wirtschaftliche Prinzip eignet sich dazu nicht, statt dessen lässt sich mittels des ökonomischen Tausches das Gebiet der Disziplin sinnvoll abgrenzen. Der Wertlehre ist es aufgegeben, Funktionsweise und Struktur einer arbeitsteiligen Wettbewerbswirtschaft freizulegen.

Das Forschungsprogramm entspricht dem der Klassiker. Im zweiten Teil wird untersucht, welche Motive Adam Smith, David Ricardo und Karl Marx jeweils bewegten, die Arbeitswertlehre in eine Produktionspreistheorie umzumünzen. Wie sich zeigt, war die Kursänderung keineswegs notwendig und führte ins Abseits.

Dieses Ergebnis wurd durch die im dritten Teil vorgenommene Analyse des Sraffaschen Ansatzes bestätigt. Die zahlreichen Paradoxa und Anomalien seines Systems treten bei der Wertrechnung nicht auf. Helmedag kommt zu der provozierenden Feststellung: Sowohl in der Einzel- als auch in der Kuppelproduktion triumphiert die Arbeitswertlehre: Das Wertgesetz gilt generell.

Die Beute 1/1994, S. 140 ()

" 'Richtig: Wie der Untertitel präzisiert, geht es in dieser Schrift nicht um die x-te Widerlegung der Arbeitswertlehre. Im Gegenteil.' So beginnt Fritz Helmedags kluge, polemische und gut geschriebene Auseinandersetzung mit Neoklassik und Neoricardianern. Indem er den ökonomischen Tausch als konstitutiven Kern der Okonomik ausmacht, rückt notwendig die Wertlehre wieder ins Blickfeld. In diesem hundertsten Jahr nach dem Erscheinen des 3. Bandes des Kapitals werden sich die einen in der erneuten Wertformanalyse ergehen und die anderen mit einem gelangweilten Verweis auf Bortkiewicz, Samuelson und Sraffa das Versagen der Arbeitswertlehre konstatieren. Helmedag dagegen zeigt, daß nur die Wertrechnung ihr Handwerk versteht. Mit dem paradoxen Ergebnis allerdings, daß auf dem ideologischen Feld gilt: Operation gelungen - Patient tot. Denn die Wertlehre steht nun als Unterfütterung einer Theorie der Leistungsgesellschaft da."


the author
Prof. Dr. Fritz Helmedag
Fritz Helmedag seit 1993 Professur für Mikroökonomie, Fakultät für Wirtschaftswissenchaften, an der ZU Chemnitz. [weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "So beginnt Fritz Helmedags kluge, polemische und gut geschriebene Auseinandersetzung mit Neoklassik und Neoricardianern." ...
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