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Warum schon wieder eine Finanzkrise: Schwellenländer aus Sicht der Eigentumsökonomik
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Warum schon wieder eine Finanzkrise: Schwellenländer aus Sicht der Eigentumsökonomik

17 Seiten · 3,70 EUR
(17. Juni 2010)

 
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Aus der Einleitung:

In diesem Aufsatz wird auf theoretischer Grundlage der Eigentumsökonomik argumentiert, dass Finanzkrisen aus dem fehlenden Verständnis der Funktionsweise von Geld- und Finanzsystemen, insbesondere der hierfür konstitutiven Bedeutung beleihungsfähiger Eigentumstitel resultieren. So wird in den neoklassischen Entwicklungsansätzen davon ausgegangen, dass das Fehlen einer funktionierenden Eigentumsverfassung in den Schwellenländern durch Kapitalimporte aufgefangen werden könnte. Die Eigentumsökonomik zeigt dagegen die kausale Beziehung zwischen Eigentum und Geld und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zum Verständnis dessen, wie die Ökonomie funktioniert. Da ökonomische Realprozesse monetär definierte Gläubiger-Schuldner-Verträge auf Basis beleihbarer und vollstreckbarer Eigentumstitel voraussetzen, verhindern defekte Eigentumsverfassungen in den Schwellenländern, dass Einkommensbildungs- und Investitionsprozesse systemintern begründet werden. Von der neoklassischen Wachstumsgleichung ausgehend wird in dem Aufsatz am Beispiel der Entwicklung in europäischen Schwellenländern gezeigt, wo in dem neoklassischen Denkmodell Fehler stecken, deren Korrektur die Nachhaltigkeit der Entwicklung sichern könnte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Eigentum und Recht und Freiheit
Detlev Ehrig, Uwe Staroske (Hg.):
Eigentum und Recht und Freiheit
the author
Dr.  Justyna Schulz
Justyna Schulz

lehrt am Fachbereich für Integrierte Europastudien an der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Theorien des ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels, Transformations-/ Entwicklungsökonomie und Eigentumsökonomik.

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