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Mittwoch, 21. November 2018
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Warum sind arme Leute arm? Armutstheorien und ihre sozialpolitischen Konsequenzen
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Warum sind arme Leute arm? Armutstheorien und ihre sozialpolitischen Konsequenzen

23 Seiten · 3,30 EUR
(November 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Die akademische Armutsforschung hat in den letzten Jahrzehnten in vielen Fragen Konsens und Standards hervorgebracht, womit heute das Forschungsfeld klarer abgesteckt ist: Armutsbegriffe, Capabilities, Lebenslagen, Armutsgrenzen und Messmethoden sind weitgehend definiert. Insbesondere unter dem Einfluss der nationalen und internationalen Berichterstattung (vgl. etwa OECD 2010) wurde hierdurch für die statistische Erfassung der Armut Wesentliches geleistet. Jedoch ist außerhalb des vergleichsweise kleinen Kreises der Armutsforscher/innen jede dieser Konventionen erklärungsbedürftig, wird als normative Setzung wahrgenommen und durchaus in Frage gestellt. Schon hier verstellt der Konsens der Armutsforschung den Blick auf die Konflikte rund um die gesellschaftspolitische Wahrnehmung der Armut.

Der Dissens nimmt weiter zu, wenn man zur Frage der Armutstheorien und Armutsursachen übergeht, da hier sehr bald politiknah und kontrovers argumentiert wird. Von den unterschiedlichen Armutsursachen ist es nur ein kleiner Schritt zu unterschiedlichen politischen Programmen der Armutsbekämpfung – Armutstheorien haben meist naheliegende Konsequenzen in verschiedenen Politikfeldern und deren Reformgeschehen wird wiederum auf Grundlage von Armutstheorien bewertet.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Hajo Romahn, Dieter Rehfeld (Hg.):
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Der Autor
Prof. Dr. Werner Schönig
Werner Schönig

Professor für Sozialpolitik an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Köln. Mitglied des Vorstandes des Instituts für beratende Sozial- und Wirtschaftswissenschaften – Gerhard Weisser-Institut

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