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Sonntag, 24. Juni 2018
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Was ist kulturelle Ökonomik?
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Was ist kulturelle Ökonomik?

11 Seiten · 2,37 EUR
(September 2006)

 
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Aus der Einleitung:

Unter dem Begriff „kulturelle Ökonomik“ entwickelt sich seit einigen Jahren ein Forschungsprogramm, das um eine grundlegende Klärung des Verhältnisses von Kultur und Ökonomie bemüht ist. Ganz im Sinne der postautistischen Bewegung in der Ökonomik geht es auch einer kulturellen Ökonomik darum, die engen, für lange Zeit unhinterfragten Grenzen und scheinbaren Gewissheiten der ökonomischen Theorie aufzubrechen. Analog zur Zielsetzung Max Webers soll so die Ökonomik wieder zu einer „Wirklichkeitswissenschaft“ werden, die sich der „Totalität“ (Simmel) ökonomischer Phänomene bewusst ist:

Ökonomische Prozesse sind nur im Kontext ihrer gesellschaftlichen Einbettung und entlang ihrer historisch-genetischen Entwicklung zu erklären – Ökonomie ist ein Teil der Kultur.2 Kultur ist in diesem Verständnis mehr als eine spezifische, zuweilen künstlerische Ausdrucksform menschlichen Lebens, sondern sie ist ein allgemeiner Begriff für die menschliche Daseinsform überhaupt: Kultur ist zu verstehen als „das ‚Ganze‘ des wechselseitigen Zusammenspiels von Denkformen, Formen des Sich-Verhaltens und sozialen Handelns und den wiederum daraus entstehenden Objektivationen“.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Scheuklappen der Wirtschaftswissenschaft
Thomas Dürmeier, Tanja v. Egan-Krieger, Helge Peukert (Hg.):
Die Scheuklappen der Wirtschaftswissenschaft
Die Autoren
Dr. Nils Goldschmidt
Nils Goldschmidt

Jg. 1970, Forschungsreferent am Walter Eucken Institut, Freiburg i. Br. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte des ökonomischen Denkens, Ordnungsökonomik, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Wirtschaftsethik.

[weitere Titel]
Dr. Bernd Remmele

Wissenschaftlicher Angestellter beim Lehrverbund 'European Social Structure' & 'Cultural Globalization', Institut für Soziologie der Universittät Freiburg.