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Wasserinfrastruktur im Jahre 2050
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Wasserinfrastruktur im Jahre 2050

16 Seiten · 2,90 EUR
(31. Mai 2006)

 
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Aus dem Beitrag

Hamburg im Jahre 2051

Ahmed Müller schlendert in seinen Wellfit-Club in Hamburg und setzt sich bei dem angenehmen Wetter in den Außenbereich. Nachdem die berufliche Hetze in den dreißiger Jahren unerträglich zugenommen hat, ist es jetzt üblich, dass auch hochqualifizierte Fachleute in einer halben Stelle arbeiten und damit wesentlich angenehmer leben. Er nimmt einen der bequemen Sessel und steckt seinen PMM (Persönlicher Medienmanager) ein. Der Wasserstoffdruck ist niedrig und Ahmed bestätigt den Menüpunkt „aufladen“. Auch hier im Club ist die Energietechnik endlich umgestellt worden. Nach Einstellen des Bildschirms prüft er kurz seinen Kontostand und seine Wohnungstechnik. Das Wasseraggregat zeigt einen Terminvorschlag für den fälligen jährlichen Wartungsdienst. Per Fingerdruck aktiviert er das passende Feld und drückt noch schnell „mit Energieservice koordinieren“. Im Nachrichtenmenü wählt Ahmed den Filmmodus mit Kopfhörer. Die Dürreperiode in Nordostdeutschland hält an; nach den katastrophalen Verhältnissen in den ersten extremen Dürrejah¬ren ist der Umbau auf eine dezentrale, häuserblockorientierte Wasserinfrastruktur stark forciert worden. Die Nachrichten bringen einen Beitrag über die Eröffnung des letzten Teilabschnittes eines kommunalen RMS-Systems (Ressourcen Management System) in Berlin. Damit ist der Frischwasserbedarf jetzt auf etwa 10 l pro Person und Tag gefallen. Eine Skizze erläutert das Prinzip eines der häufigeren Anlagentypen (siehe Bild 1), es gibt allerdings noch einige weitere Systeme. Die meisten Anlagen produzieren Biogas aus den mit geringer Verdünnung gesammelten Fäkalien und Bioabfällen. Viele sammeln auch noch den Urin getrennt, womit die Biogasanlagen sehr kompakt werden. ...


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Zukunft der Infrastrukturen
Reinhard Loske, Roland Schaeffer (Hg.):
Die Zukunft der Infrastrukturen
the authors
Dr. Klaus Lanz

Chemiker, Umweltwissenschaftler und Autor, seit 1995 Leiter des Hamburger Instituts International Water Affairs, erforscht Wasserthemen unter technischen, rechtlichen, kulturellen, naturwissenschaftlichen und politischen Aspekten.

Dr. Ralf Otterpohl

seit 1998 Universitätsprofessor für kommunale und industrielle Abwasserwirtschaft an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Gründung des Ingenieurbüros Otterwasser GmbH in Lübeck, das sich auf innovative Wasserkonzepte spezialisiert. Leiter der Arbeitsgruppe „Ecological Sanitation“ der International Water Association (IWA).