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Wechselkursschwankungen als Folge einer Währungsunordnung
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Wechselkursschwankungen als Folge einer Währungsunordnung

Neugestaltung des internationalen Währungssystems im Sinne von Keynes

34 Seiten · 7,23 EUR
(März 2009)

 
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Schlussfolgerung:

In der Architektur internationaler Zahlungen von grenzüberschreitenden Transaktionen sollten geld- und wechselkurspolitische Entscheidungen anhand der tatsächlichen Bedürfnisse der zunehmend offenen Marktwirtschaft der Länder getroffen werden, anstatt gegen die erratischen Schwankungen der Wechselkurse sowie deren unvorhersehbare Auswirkungen auf Handels- und Kapitalbilanzen zu kämpfen. Im hier vorgeschlagenen internationalen Währungssystem hat jede teilnehmende Währung einen stabilen (wenn auch nicht festen) Wechselkurs in Bezug auf internationales Geld. Neben der Wechselkursstabilität existiert daher ein weiterer wichtigen Nutzen für die teilnehmenden Länder im Sinne von Keynes:11 die Erweiterung des Handlungsspielraums für ihre Wirtschaftspolitik (insbesondere im Sinne einer autonomen Geldpolitik), abgestimmt auf die Bedürfnisse ihrer eigenen Volkswirtschaften. Der Konflikt zwischen internen und externen Zielen der Geldpolitik eines Landes würde somit zum Nutzen von Wachstum, Beschäftigung und makroökonomischer Stabilisierung endgültig gelöst werden. Dies eröffnet ein völlig neues Feld der Forschung für die Anordnung und Durchführung der Geldpolitik in der ganzen Welt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die aktuelle Währungsunordnung: Analysen und Reformvorschläge
Jürgen Kromphardt, Heinz Peter Spahn (Hg.):
Die aktuelle Währungsunordnung: Analysen und Reformvorschläge
the author
Sergio Rossi
Sergio Rossi

Lehr- und Forschungsrat für Volkswirtschaftslehre an der Universität Fribourg, Schweiz.

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