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Weder rein nomothetisch noch allein idiographisch
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Weder rein nomothetisch noch allein idiographisch

Philosophische Gründe für die Bestimmung der Ökonomie als Kulturwissenschaft

38 Seiten · 4,34 EUR
(06. Mai 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Steffen W. Groß schlägt im Sinne von Brodbecks „Re-Vision der Ökonomie“ vor, die ökonomische Theorie als Kulturwissenschaft zu begreifen. Er plädiert dafür, die auf Wilhelm Windelband zurückgehende Unterscheidung zwischen einer nomothetischen Forschung, die wie in den Naturwissenschaften allgemeine Gesetze entwickeln will, und einer idiographischen Forschung, die sich wie in den Geisteswissenschaften auf konkrete Phänomene bezieht, zu überwinden. Als positives Beispiel wird dabei – auch als Kritik der Lehrbuchökonomie – auf die Bestimmung von economics bei Alfred Marshall verwiesen. Dieser Standpunkt wird mit dem Konzept der Form in der Philosophie von Ernst Cassirer in Beziehung gebracht: auf diese Weise könne man das „Denken in Dichotomien oder Dualismen hinter sich lassen“.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Spiel-Räume des Denkens
Silja Graupe, Walter Otto Ötsch, Florian Rommel (Hg.):
Spiel-Räume des Denkens
the author
Apl. Prof. Dr. Steffen W. Groß

Studium der Volkswirtschaftslehre und Promotion an der TU Berlin; Habilitation für das Fach Philosophie mit einer Arbeit zur Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften; Initiator des Studienganges „Kultur und Technik“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg; verantwortlich für das Modul „Ökonomik und Philosophie“; Lehrgebiete Volkswirtschaftslehre, insbes. Kulturökonomik, und Philosophie, insbes. Methodologie der VWL; daneben Member of Wolfson College, Oxford, und dort u. a. Mitarbeit an der Herausgabe der Schriften Sir Isaiah Berlins.

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