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Weiche Kurse - Harter Fall?
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Weiche Kurse - Harter Fall?

Die außenwirtschaftlichen Perspektiven der US-Ökonomie

27 Seiten · 4,39 EUR
(Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Wir haben bereits darauf verwiesen, dass die einzige Parellele in der US-Entwicklung der 1980er und 1990er Jahre darin bestand, dass die USA über beide Perioden ein hohes Leistungsbilanzdefizit realisierten. Trevor Evans, Michael Heine und Hansjörg Herr untersuchen in ihrem Beitrag, ob sich hierin Signale der Schwäche der US-Wirtschaft oder vielleicht ein modellhaftes Verhalten einer internationalen Konjunkturlokomotive zeigen. Anders als im Falle der Länder Südostasiens implizieren die mit dem hohen Leistungsbilanzdefizit verbundene internationale Verschuldung der USA deshalb keine vergleichbar instabile Situation, weil die USA sich überwiegend in eigener Währung verschulden konnten und somit im Falle eines erneuten Vertrauensverlustes der internationalen Finanzmarktakteure (wie Mitte der 1980er Jahre) zumindest keine Erhöhung ihrer Reallast zu verarbeiten hätten. Andererseits, so die Interpretation von Evans, Heine und Herr, kann das hohe Leistungsbilanzdefizit auch nicht einfach als Ausdruck der positiven Wachstumsdifferenz zu den Triade-Polen EU und Japan verstanden werden, sondern liegt in der positiven Zinsdifferenz zwischen den USA, Japan und der EU begründet, die für eine stabile Leitwährung eher ungewöhnlich ist. Daraus ziehen sie den Schluss, dass die Geldpolitik der US-Fed am Ende des langen, aber keineswegs rätselhaften Booms in einen Zwiespalt aus interner und externer Stabilität geraten kann, der die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zu ziehen vermag. Hier ist auch die Reaktion der Europäischen Zentralbank gefragt, soll daraus keine instabile Währungskonkurrenz erwachsen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Prof. Dr. Michael Heine
Michael Heine

war bis 2015 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Von 2006 bis 2014 war er Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geldpolitik, Postkeynesianismus und Regionalökonomie. Europäische Währungspolitik.

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Prof. Dr. Hansjörg Herr
Hansjörg Herr

war bis 2016 Professor für Supranationale Integration an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind monetäre Makroökonomie, Entwicklungsökonomie und europäische Integration. Er ist einer der Gründer der Global Labour University.

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Prof. Dr. Trevor Evans

Professor für Volkswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin.

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