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Wie der Euro kommt

Das Green Paper der Europäischen Kommission und die Folgen

184 Seiten ·  9,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-113-9 (September 1996 )

Dokumentiert: Das Green Paper der Europäischen Kommission in deutscher Übersetzung

 
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Die EU soll in wenigen Jahren eine Gemeinschaftswährung haben. Die Kommission hat ihre technischen Vorstellungen zur Umsetzung des Währungswechsels vorgelegt und zur Diskussion eingeladen. In diesem Band wird aufgezeigt, wie die Einführung der Gemeinschaftswährung konkret vor sich gehen soll und welche Probleme hieraus resultieren. Die Gefahr ist groß, daß der Euro keine der Deutschen Mark ähnliche Währung werden wird. Stadermann zeigt auf, daß die Stabilität der neuen Währung durch die geplante Form der Einführung noch mehr gefährdet wird.

Was vor der Gemeinschaftswährung war - Wie die Gemeinschaftswährung unter die Europäer kommt - Wo der schwächste Punkt der EWU ist - Was der Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels ist, und was er werden kann - Was mit den Gewinnen und Verlusten der Zentralbank geschieht - Warum die Europäische Zentralbank einen unpräzisen Auftrag hat - Wie die Gemeinschaftswährung die Verteilung der Vermögensbestände verändert - Wie das Schuldenkriterium umschifft wird - Die angemessene Verfassung eines EZBS auf der Grundlage des Maastrichtvertrages - Warum es Gefahr aus der Gemeinschaftswährung gibt - Warum der Übergang zur Einheitswährung unsicher ist - Wie eine Gemeinschaftswährung auf der Grundlage freien Wettbewerbs entstehen kann - Welche Mindestbedingungen eine Gemeinschaftswährung erfüllen muß.

"Geld wird von allen Menschen genutzt. Sie wissen aber gewöhnlich sehr wenig über die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Noten und Münzen in der Zirkulation den Anforderungen an eine funktionstüchtige Währung genügen können. Eine Wirtschaft mit schlechter Währung kann niemals deren Wachstumspotentiale voll entfalten und wird entsprechend nicht die sonst mögliche Wohlfahrt für die Menschen in diesem Währungsraum erreichen. Diese kritische Einführung in das Green Paper der Kommission will Aufmerksamkeit dafür wecken, daß funktionstüchtiges Geld mehr als ein vom Staat oder einer supranationalen Behörde zu bestimmendes gesetzliches Zahlungsmittel ist. Gezeigt wird, daß die Konstruktion des Maastricht Vertrages und der Gemeinschaftswährung den Anforderungen nicht bestmöglich gerecht wird. Es wird deutlich, daß der Vertrag darauf zielt, den Stabilitätsanker des Europäischen Währungssystems zu lockern, um die im EWS latenten Abwertungszwänge für undisziplinierte Geld- und Finanzpolitik abzuschwächen."

(Aus der Einleitung)


the author
Prof. Dr. Hans-Joachim Stadermann
Hans-Joachim Stadermann Professor für die Theorie der Wirtschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. [weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • ekz Informationsdienst 5/97 (Einkufszentrale der Bibliotheken)
  • Utopie kreativ, 3/97, S. 93-95
  • Zeitschrift für Politikwissenschaft 1/1997, S. 301
  • Europa-Magazin (Schweiz) 2/97
  • Bayerisch-schwäbische Wirtschaft 9/97
  • Pro Zukunft 4/1996, S. 22-23