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Sonntag, 22. Juli 2018
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Wie die Leistungsbilanz die Kapitalbilanz klein erscheinen lässt
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Wie die Leistungsbilanz die Kapitalbilanz klein erscheinen lässt

23 Seiten · 3,01 EUR
(Mai 2011)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Die Mechanik der globalen Leistungsbilanzungleichgewichte beschreiben und untersuchen Dirk H. Ehnts und Finn Marten Körner. In ihrem Beitrag nehmen sie eingangs die klassische Aussage von Eugen von Böhm-Bawerk auf, derzufolge die Kapitalbilanz die Leistungsbilanz bestimmt. Demgegenüber vertreten Ehnts/Körner die Auffassung, dass unter der heutigen globalen Wirtschaftsordnung und durch die zunehmende nationale Arbeitsteilung anders als zu Böhm-Bawerks Zeiten die Leistungsbilanz die Kapitalbilanz dominiere. Die Finanzmärkte sind nach Auffassung der Autoren in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr in der Lage gewesen, die entstehenden globalen Leistungsbilanzungleichgewichte richtig einzuschätzen und dieser Tendenz entgegenzuwirken. Daher sei es zu einer "Great Misallocation" gekommen, einer massiven Verzerrung der internationalen Kapitalverteilung. Eindrückliches Beispiel hierfür ist der Fall USA-China, der in Ehnts/Körners Beitrag im Detail behandelt wird. Hier fließt Kapital "aufwärts", das heißt von einem Entwicklungs- zu einem Industrieland. Die Autoren gehen der Frage nach, ob diese und andere Fehlentwicklungen der Weltwirtschaft durch eine auf einem aktualisierten Keynes-Plan basierende Reform des Weltwährungssystems gestoppt werden und dies zum Abbau der globalen Ungleichgewichte beitragen könnte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Autoren
Prof. Dr. Dirk H. Ehnts
Dirk H. Ehnts

ist Vertretungsprofessor für European Economics an der Europa-Universität Flensburg und Dozent für Volkswirtschaftslehre am Bard College Berlin - A Liberal Arts University.

[weitere Titel]
Finn M. Körner
Finn M. Körner

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Oldenburg.