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Wie man Interface-Value erzeugt: Geschäftsmodelle auf Basis von Kunst, Kommerz und Subkultur
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Wie man Interface-Value erzeugt: Geschäftsmodelle auf Basis von Kunst, Kommerz und Subkultur

20 Seiten · 4,99 EUR
(14. Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Die Ökonomie beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit der Frage des Neuen und der Innovation. Seit Schumpeter ist die Rede vom dynamischen Unternehmer, der Dinge neu miteinander kombiniert und diesen Kombinationen zum wirtschaftlichen Durchbruch verhilft. Die Sampling- und Copy-and-Paste-Techniken der 90er Jahre haben dieses Rekombinieren auf die Spitze getrieben, weswegen Arthur Kroker auch von einer „Recombinant Culture“ spricht. Doch selbst wenn die Zahl der Zweierkombinationen exorbitant sein mag, so beginnt sich auch dieses Prinzip der Herstellung von Neuem zu erschöpfen. Und zwar aus zwei Gründen: das Prinzip ist statisch und es ist unterkomplex. So haben sich die vormals hitzig geführten Diskussionen über das Verhältnis von Kunst und Kommerz, über das Verhältnis von Subkultur und Kunst oder über das Verhältnis von Kommerz und Subkultur schon längst erschöpft. Und viele der vermeintlichen Grenzgänger haben den Wegfall der Grenzen verschlafen. Ihnen bleibt im Zeitalter der Medienkonvergenz nur noch der ausgetretene Pfad des Cross-Over.

Komplexere Konstellationen sind also gefordert, die aus sich heraus ein Mindestmaß an Eigendynamik entwickeln. Das heißt, jenseits der gängigen Zweierkombinationen gilt es, über Dreiecksverhältnisse einen höheren Grad an Komplexität aufzubauen. Ins Spiel kommt im Zeitalter der New Economy nun eine Größe, der sogenannte Interface-Value, die auf dem Wechselspiel von Kunst, Kommerz und Subkultur gründet. Dieses Wechselspiel, so wird sich zeigen, besitzt Züge einer Ménage à trois, mit allen ihren erwünschten Effekten und unerwarteten Nebeneffekten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
e-conomy 2.0
Michael Hutter (Hg.):
e-conomy 2.0
the author
Prof. Dr. Franz Liebl

geb. 1960 in München, seit 1994 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Witten/Herdecke; von 1994–1998 Inhaber der Lehrstuhls für Allgemeine und Quantitative Betriebswirtschaftslehre, seither Inhaber des Aral Stiftungslehrstuhls für Strategisches Marketing.

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