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Mittwoch, 21. November 2018
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Wirtschaftsethik als gemeinsame Basis
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Wirtschaftsethik als gemeinsame Basis

8 Seiten · 2,36 EUR
(Oktober 2005)

 
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Aus der Einleitung des Beitrags:

Die Frage nach dem Verhältnis von Wirtschaft und Moral, nach der Bedeutung ethischer Normen im wirtschaftlichen Handeln, gehört zu den wahrhaft erregenden Themen der Gegenwart. Dies kommt nicht von ungefähr. Zwar steht das Thema seit Adam Smith, der – was oft vergessen wird – Professor der Moralphilosophie war, immer wieder auf der Tagesordnung. Aber die aktuellen Problemlagen angesichts Rezenssionsgefahr und Arbeitslosigkeit in weiten Teilen der Welt, die Frage nach Gerechtigkeit in der Verteilung des Wohlstandes und das Problem des konfliktträchtigen Spannungsverhältnisses zwischen der Forderung nach höherer Effizienz in der Produktion und der sozialen Ausgestaltung der Wirtschaftsordnung sind immer wieder von besonderer Brisanz.

So entbehrt es keineswegs der Logik, wenn diese Aktualität auf zahlreichen Gebieten ihren Niederschlag findet. Heute gehört es zum guten Ton, auf Verbandstagungen einen Sozialethiker zu Wort kommen zu lassen. Ganze Tagungsreihen werden dem Thema „Unternehmenskultur“ gewidmet. Und wer will, kann sich durch seine Hausbank auf dem internationalen Kapitalmarkt auch an so genannten „Ethikfonds“ beteiligen. In der betriebswirtschaftlichen Literatur steht die Einrichtung von Lehrstühlen für Unternehmensethik zur Debatte. Und an den Universitäten werden in verschiedenen Fachbereichen in zunehmendem Maße Vorlesungen zu diesem Gesamtkomplex angeboten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wirtschaftspolitik in offenen Demokratien
Lothar F. Neumann, Hajo Romahn (Hg.):
Wirtschaftspolitik in offenen Demokratien
Der Autor
Prof. Dr. Kurt Nemitz

Präsident der Landeszentralbank in Bremen und Mitglied des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank a.D.

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