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Montag, 25. Juni 2018
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Wirtschaftsweise und Masters of the Universe: Über Wirtschaftsphilosophie und Wirtschaftspoesie
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Wirtschaftsweise und Masters of the Universe: Über Wirtschaftsphilosophie und Wirtschaftspoesie

10 Seiten · 2,40 EUR
(Juni 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Philosophie und Wirtschaft können miteinander kaum etwas anfangen. Philosophen verachten spätestens seit Platons Kritik an den Sophisten, die mit Denk- und Beratungsleistungen Geld verdienen wollten, die in jedem Wortsinne schmutzige Wirtschaftssphäre. Wer Ställe ausmistet, Häuser baut, den Acker bestellt oder Sklaven traktiert, passt nicht recht in den Kreis derer, die ihr Leben dem reinen Geist gewidmet haben und darüber nachdenken, was es mit der Wahrheit, dem Guten, dem Schönen oder gar der Transzendenz auf sich habe. Philosophen, die sich allzu sehr auf Ökonomie und ihr Steuermedium, das Geld, einlassen, machen sich bei Ihresgleichen verdächtig. Wer – wie Hamann und Adam Müller, Marx und Nietzsche, Simmel und Lukács, Sohn-Rethel und Goux – gar darüber nachdenkt, ob in der genuinen Abstraktionsleistung des Geldes, das Nichtgleiche (wert)gleich zu setzen, Reflexion, Denken und Theorie selbst angelegt sein könnten, gilt damit sofort als Außenseiter und hat wenig Aussichten darauf, von der universitären Philosophie rezipiert zu werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger P. Priddat (Hg.):
Was ist?
Der Autor
Prof. Dr. Jochen Hörisch
Jochen Hörisch

Professor für Neuere Germanistik: Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse am Seminar für deutsche Philologie Universität Mannheim.

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