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Thursday, July 18, 2019
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Woher kommt das Geld?
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Woher kommt das Geld?

22 Seiten · 3,47 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Der Grund des Geldes hat zwar mit dem Boden zu tun, an den wir bei Grund und Boden denken, ist aber frei vom Geruch der Erde und den Aromen der geschnittenen Pflanzen. Er ist etwas Unkörperliches. Geld wird also nicht aus physischem Besitz gemacht, wie die Gütergeldlehre der Neoklassik glaubt und für diese Überzeugung fast alle ökonomischen Nobelpreise an sich ziehen konnte. Geld ist eine notifizierte Forderung gegen Eigentum, das als bloßer Titel per se unphysisch ist. Es ist die Verbriefung des Bodens, die Geld besichert, es also auch dann wertvoll hält, wenn seine Gestalt aus so billigem Material wie Papier, Kupfer oder einem digitalen Impuls besteht. Doch woher kommt diese Verbriefung? Da bereits die Herkunft des Eigentums als unerklärbar gilt, kann auch die ungebrochene Rätselhaftigkeit des Geldes nicht überraschen. Der Beginn des Eigentums in polis und civitas wiederum gilt als unbegreifbar, weil moderne Chronologen vor das Aufblühen dieser Gesellschaften ein dunkles Zeitalter von rund einem halben Jahrtausend setzen. Die Untersuchung des Eigentums als Geldgrund muss deshalb mit der Chronologie beginnen, in die wir die historischen Ereignisse einhängen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger P. Priddat (Hg.):
Was ist?
the author
Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn
Gunnar Heinsohn

leitet an der Universität Bremen das Phaphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozide-Forschung. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte und Theorie der Zivilisation. Mitherausgeber der chronologiekritischen Zeitschrift Frühzeit, Vorzeit, Gegenwart (seit 1995: Zeitensprünge).

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