sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


 Startseite » Geschichte  » Wissenschaftsgeschichte  » Sekundärliteratur 
Wohlstand, Markt und Moral: das Adam-Smith-Problem
Downloadgröße:
ca. 143 kb

Wohlstand, Markt und Moral: das Adam-Smith-Problem

17 Seiten · 4,30 EUR
(Februar 2007)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Adam Smith hat zur Erklärung des sozialen Geschehens zwei Prinzipien verwendet: Das Sympathie-Prinzip und das Prinzip der Selbstliebe. Freie Marktwirtschaft ist nach der Sozialtheorie von Smith vereinbar mit einem Verhaltensstil, der nicht unmoralisch sein muß. Man könnte das die schwache Harmonie-These nennen. Nach Simmel ist das Zusammenfallen von Wohlstand und Tugend eine Anforderung, die das sittliche Bewußtsein an die Ordnung der Dinge zu stellen pflegt. Das ist das Korrespondenzprinzip zur ethischen Beurteilung von materiellen Lebenslagen. Die krasse Verletzung dieses Prinzips ist eine Wurzel für den Aufstieg des Sozialismus gewesen.

Zahlreiche Erscheinungen der Moderne sowie ähnliche Vorkommnisse in früheren Zeiten scheinen mit der Harmoniethese unvereinbar zu sein und gleichzeitig der Forderung des Korrespondenzprinzips zu widersprechen: Die Vermehrung der irdischen Güter trifft anscheinend oft nicht den Würdigen, sondern eher den Unwürdigen. Außerdem scheint die Perversion des olympischen Prinzips auch für die Einkommenschancen zu gelten. Nicht die Teilnahme ist wichtig, sondern allein der Sieg, Motto: Alles dem Sieger, so daß man mit Fank und Cook von der Winner Take All-Gesellschaft sprechen kann.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Zum Problem der sozialen Ordnung
Hans Nutzinger (Hg.):
Zum Problem der sozialen Ordnung
the author
Prof. Dr. Wilhelm Meyer
Wilhelm Meyer

Lehrstuhl für Wissenschaftslehre und Dogmengeschichte an der Philipps-Universität Marburg. Hauptarbeitsgebiete: Methodologie und Ökonomie, Geschichte der ökonomischen Erkenntnisprogramme, Ökonomie und Psychologie.