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Zinskosten und Geldwert

Eine klassisch-keynesianische Untersuchung monetärer Transmissionsprozesse

"Hochschulschriften"  · Band 68

211 Seiten ·  39,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-303-4 (August 2000 )

 
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Die Geldtheorie wird von ihren Anfängen bis heute durch die Debatte um die Exogenität oder Endogenität der Geldmenge dominiert. Die moderne Geldpolitik lässt sich dagegen als Versuch einer Zinssteuerung zum Zweck der Geldwertstabilisierung ansehen. Insofern ist die entscheidende Frage nicht die nach der Regulierbarkeit der Geldmenge, sondern die nach der Wirkung von Zinsvariationen.

In diesem Zusammenhang werden die beiden theoretischen Pole durch die Wicksellsche Zinsspannenlehre oder traditionelle Zinswirkungslehre und die Tookesche Zinskostenhypothese, nach der ein höheres Zinsniveau zu höheren Kosten und Preisen führt, repräsentiert. Die vorliegende Arbeit ist ein Beitrag, um das Zinskostenargument theoretisch zu begründen und seine geldpolitische Bedeutung aufzuzeigen.

Die Argumentation basiert auf einem Modell, das die klassische Theorie auf der Preisseite und das Keynessche Prinzip der effektiven Nachfrage auf der Mengenseite verbindet. Oppermann kommt dabei zu dem Ergebnis, daß Zinskosteneffekte insbesondere in schwach wachsenden Ökonomien mit niedrigen Inflationsraten zu einem Effizienzproblem der Geldpolitik führen können und das um so mehr, je starrer die verfolgten Geldwertziele sind.


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