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Zum Policy-Mix in der Europäischen Währungsunion
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Zum Policy-Mix in der Europäischen Währungsunion

30 Seiten · 5,59 EUR
(07. Juni 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Die Rolle der Fiskalpolitik im Politik-Mix der Europäischen Wäh¬rungsunion steht im Mittelpunkt des Beitrages von Heinz-Peter Spahn. Geringes und ungleichmäßiges Wachstum in Euroland gelten dabei als Indikatoren für einen suboptimalen Politik-Mix. Solange die Europäische Zentralbank (EZB) sich auf die Inflationsbekämpfung beschränke, sei deshalb auch die Fiskalpolitik zur Nachfragestabilisierung auf europäischer Ebene gefragt. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) sei daher nur dann aufrecht zu halten, wenn die EZB die nationalen Haushalte vor den Auswirkungen tiefer Rezessionen bewahrt. Sie sollte daher auch Verantwortung für die Stabilisierung des Outputs wahrnehmen. Eine solche Konstellation wird vom Autor einer Reform des SWP vorgezogen, die der Fiskalpolitik die Rolle der Nachfragestabilisierung auf europäischer Ebene zuschreibt. Kooperative Lösungen eines Politik-Mixes zwischen Fiskal- und Geldpolitik seien durch formale Modelle zwar angezeigt, allerdings würde ein solcher Politik-Mix in einer Währungsunion mit vielen Mitgliedern nur unvollkommen funktionieren. Deshalb wird für eine Aufrechterhaltung des status quo plädiert, in dem eine europäische Zentralbank nationalen Fiskalpolitiken gegenüber steht.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Finanzpolitik in der Kontroverse
Eckhard Hein, Arne Heise, Achim Truger (Hg.):
Finanzpolitik in der Kontroverse
the author
Prof. Dr. Peter Spahn
Peter Spahn

geb. 1950, war Inhaber des Lehrstuhls Wirtschaftspolitik an der Universität Stuttgart-Hohenheim. Er ist gegenwärtig Vorsitzender des Ausschusses für die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften im Verein für Socialpolitik.

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