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Donnerstag, 19. Juli 2018
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Zur Ausschöpfung des Verteilungsspielraums

Lohnformel und Verteilungsneutralität

Diese Broschüre wurde in der Ebook-Fassung im März 2017 auf den neuesten Stand des Datenmaterials gebracht.

"Ökonomische Essays"  · Band 17

84 Seiten ·  12,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1059-5 (Februar 2014 )

 
 

In der Vergangenheit haben sich die zeitweiligen Abweichungen der Entwicklungen von Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen letztlich immer wieder ausgeglichen. Seit der Jahrtausendwende zeigt sich jedoch aufgrund der erheblichen Zunahme von atypischer Beschäftigung, rückläufiger Tarifbindung und gesunkener Mitgliederzahl der Gewerkschaften ein dramatischer Trend zulasten der Arbeitseinkommen. Die Dramatik der zunehmenden Unterausschöpfung des Verteilungsspielraums konnte nur durch das lohnpolitische Gegensteuern in der Krise 2008/9 etwas abgeschwächt werden.

Die Berechnung des jährlichen Verteilungsspielraums und seines Ausschöpfungsgrades wird ausführlich dargelegt. Dabei wird im Einzelnen der Nachweis erbracht, dass die übliche Lohnformel mit ihren Zuwächsen von Arbeitsproduktivität und Verbraucherpreisen den Verteilungsspielraum tendenziell zu hoch ausweist. Dennoch ist sie für die Lohnpolitik in vielen Bereichen unverzichtbar und hilfreich. Auch wird eine modifizierte Lohnformel vorgestellt.

Als ähnliches Verteilungsmaß werden die Arbeitseinkommen den Unternehmensgewinnen gegenübergestellt. Das starke Ungleichgewicht in der Entwicklung könnte durch eine verhältnismäßig geringe Erhöhung der Löhne wieder ins Lot gebracht werden.


Der Autor
Dr. Hartmut Görgens
Hartmut Görgens

geb. 1939 in Düsseldorf und seitdem dort lebend, studierte von 1959 bis 1963 Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln. Danach war er wissenschaftlicher Referent für öffentliche Finanzwirtschaft im Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung, Essen, und promovierte an der Universität Köln. 1968 sprang er als Fachassistent der SPD-Bundestagsfraktion für die damalige Finanzreform ein. Seit Ende der Legislaturperiode 1969 bis 1998 war er Leiter der Sachgebiete Konjunktur- und Beschäftigungspolitik, Außenwirtschaftspolitik, Einkommensentwicklung beim DGB-Bundesvorstand.

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