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Dienstag, 21. August 2018
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Zur Bedeutung eudaimonistischer Argumente für eine
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Zur Bedeutung eudaimonistischer Argumente für eine "tiefe" anthropozentrische Umweltethik

16 Seiten · 3,02 EUR
(August 2013)

 
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Aus der Einleitung:

In den 1970er Jahren führte Arne Naess, der führende Vertreter der "Deep Ecology" Bewegung, in polemischer Absicht die Unterscheidung zwischen einem oberflächlichen Anthropozentrismus und einem tiefen Physiozentrismus in den umweltethischen Diskurs ein. Die Suggestion, die mit dieser Unterscheidung beabsichtigt war, lautet in etwa: Umweltethische Konzepte, die einen moralischen Selbstwert nur Menschen oder nur Personen zuerkennen (=Anthropozentrismus), können nicht über ein technokratisches Management natürlicher Ressourcen hinausgelangen; wohingegen physiozentrische Konzeptionen, die eine direkte moralische Berücksichtigungswürdigkeit von einigen oder allen Naturwesen anerkennen (=Physiozentrismus), erstens viele naturschützerische Intuitionen und Überzeugungen besser werden "abdecken" können (bspw. Artenschutz, Wildnisschutz, Schutz der Biodiversität) und zweitens neue und radikalere Wege sowohl gedanklicher als auch praktischer Art aus der Naturkrise der Moderne werden finden können. Im Sinne dieser Unterscheidung wurde vielfach gefordert, den "oberflächlichen" Anthropozentrismus zugunsten einer neuen "tiefen" physiozentrischen Ethik zu überwinden. In der Reflexion erweist sich diese Unterscheidung in mehreren Hinsichten als problematisch.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wo steht die Umweltethik?
Markus Vogt, Jochen Ostheimer, Frank Uekötter (Hg.):
Wo steht die Umweltethik?
Der Autor
Prof. Dr. Konrad Ott
Konrad Ott

seit 1997 Professor für Umweltethik an der Universität Greifswald. Seit 2000 Mitglied des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen.

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