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Samstag, 15. Dezember 2018
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Zur Viabilität von Wirtschaftsordnungen. Evolutionsökonomische Aspekte der Ordnungspolitik
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Zur Viabilität von Wirtschaftsordnungen. Evolutionsökonomische Aspekte der Ordnungspolitik

19 Seiten · 4,57 EUR
(Februar 2012)

 
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Aus der Einleitung:

Forderungen nach einer dem 21. Jahrhundert angemessenen theoretischen Fundierung der Ordnungspolitik sind nicht zu übersehen und haben ihre Berechtigung auch aus evolutionsökonomischer Sicht. Doch was bedeutet das für eine positive Ordnungsökonomik, in der Regeln als strukturelle und funktionelle Ordnungselemente von Wirtschaft und Gesellschaft jenseits normativer Bekenntnisse für die marktwirtschaftliche Ordnung zum Thema werden? Die evolutorische Ökonomik ist als wissenschaftliche Disziplin angetreten, den Wandel von und in Systemen zu erforschen, und unter diesen Anspruch fällt auch die Analyse der Stabilitätsbedingungen von Wirtschaftsordnungen mit besonderem Augenmerk auf die Beschaffenheit von institutionellen Arrangements im Ablauf der Zeit.

Viabilität als "der Reflex erfolgreicher zeitlicher Koordination von Prozessen" kann als Realphänomen allerdings immer nur ex post festgestellt werden. Dies unterstellt, ist es letztlich nicht möglich vorauszusagen, ob oder gar wann ein realhistorisches System seine Krisenresistenz verliert und "kippt". Weil realhistorische Systeme in ihrer Mischung zwischen Selbst- und Fremdorganisation aber bis zu einem gewissen Grad offenbar die Fähigkeit haben, drohenden Risiken ihrer Existenz und Stabilität entgegenzuwirken und sich an verändernde Umwelten anzupassen, wird es im Gegensatz zu erkenntnisskeptischen Positionen für sinnvoll gehalten, auf der theoretischen Ebene nach derartigen Ursache-Wirkungsbeziehungen zu forschen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Zur Zukunft des Wettbewerbs
Harald Enke, Adolf Wagner (Hg.):
Zur Zukunft des Wettbewerbs
Die Autorin
Prof. Dr. Friedrun Quaas
Friedrun Quaas

Jahrgang 1954, ist seit 2005 Professorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und war mehrmals Gastprofessorin an der Universität Lumière Lyon 2. Nach dem Studium der Mathematik und der Politischen Ökonomie promovierte sie mit einer im Metropolis-Verlag erschienenen Arbeit zum Problem der Transformation von Werten in Preise. Für ihre Habilitationsschrift zum Thema der Sozialen Marktwirtschaft erhielt sie den Wolfgang-Ritter-Preis 2001. Ihre Interessengebiete sind: Ökonomische Theoriegeschichte, Evolutorische Ökonomik, Ordnungspolitik und Wirtschaftsethik. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft". Kontakt: quaas@wifa.uni-leipzig.de

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