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Montag, 25. Juni 2018
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Zwischen Utopie und Wettbewerb
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Zwischen Utopie und Wettbewerb

Entstehungsursachen von Produktivgenossenschaften

25 Seiten · 3,52 EUR
(Februar 2001)

 
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Aus der Einleitung:

Die Entstehungsgeschichte von Produktivgenossenschaften zeigt über die Jahrzehnte hinweg, daß die Faszination dieser Organisationen nicht nur in der wissenschaftlichen Theorie, sondern auch in der wirtschaftlichen Praxis angehalten hat. Immer wieder kam es zu Gründungswellen, obwohl es an mahnenden, warnenden und ablehnenden Haltungen gegenüber Produktivgenossenschaften in Deutschland nie gefehlt hat. Dies deutet darauf hin, daß der Organisationsform ein ganz eigener Reiz inne wohnt, der immer wieder interessierte Menschen dazu bewegt, sich einem derartigen Abenteuer, einer solchen Chance zuzuwenden: Die Produktivgenossenschaft als organisatorische Umsetzung des Wunsches nach einem besseren Leben, getragen durch gemeinschaftliche Wirtschaftstätigkeit im gemeinsamen Unternehmen.

Beispielhaft hierfür ist die Entwicklung in Ostdeutschland nach der deutschen Vereinigung: Das Entstehen und die weitere Existenz von Nachfolgeorganisationen sozialistischer Produktionsgenossenschaften deutet auf einen entsprechenden Wunsch hin. Aufgabe der Betriebswirtschaft ist es vor diesem Hintergrund, Hinweise für die Überwindung der organisatorischen Hürden zu geben; gleichzeitig bietet es sich an, sowohl auf den Leitbildcharakter von Produktivgenossenschaften als auch auf deren „materielle“ bzw. „konkrete“ Entstehungsursachen einzugehen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
Dr. Jost W. Kramer

1988-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und Management in Marburg; 1961-1996 Geschäftsführer des Instituts für Genossenschaftswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1996-1997 Geschäftsführer des Instituts für Genossenschaftswesen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, seit 1997 Referent beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. in Bonn