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Der Staat in der Vermögensrechnung
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Der Staat in der Vermögensrechnung

49 Seiten · 9,25 EUR
(30. Oktober 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Nadine Gühler und Oda Schmalwasser geben in ihrem Beitrag einen Überblick über dessen Behandlung und Darstellung als Teil der VGR. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Güterebene im Verantwortungsbereich des Statistischen Bundesamts. Es werden aber auch die gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank veröffentlichten integrierten Vermögensbilanzen vorgestellt, die sowohl das finanzielle als auch das nichtfinanzielle Vermögen enthalten. Die Auffassungen, was alles zu den nichtfinanziellen Vermögensgütern zu zählen ist, haben sich im Lauf der Zeit geändert. Davon war auch der Staat immer in besonderem Maße betroffen, angefangen von den dauerhaften militärischen Gütern bis zu den produzierten und nichtproduzierten immateriellen Gütern. Deshalb wird zunächst die Frage, was alles zum Vermögen gehört, aus historischer Sicht beantwortet. Dann wird die im Rahmen der VGR vorgeschriebene Bewertung des nichtfinanziellen Vermögens einer kritischen Betrachtung unterzogen, insbesondere unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Staates. Die staatliche Vermögensbilanz wird im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Vermögensbilanz dargestellt und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit erörtert. Der wichtigste und historisch gesehen älteste Teil der Vermögensrechnung ist die Anlagevermögensrechnung, weil mit ihr die Abschreibungen als wesentliche Stromgröße ermittelt werden, die für die Nichtmarktproduzenten additiver Bestandteil der Wertschöpfung und damit des Bruttoinlandsprodukts und Bruttonationaleinkommens sind. Deshalb werden die Anlagevermögensrechnung des Staates und ihre wichtigste Datengrundlage, die staatlichen Anlageinvestitionen, ausführlich erläutert. Und schließlich erfolgt die Ergebnisdarstellung für die Bestands- und Stromgrößen des Anlagevermögens des Staates einschließlich der sonstigen realen Vermögensänderungen sowie der Umbewertungsgewinne und -verluste. Auch auf die Netto(anlage)investitionen und ihre ökonomische Interpretation wird eingegangen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Nadine Gühler

Diplom-Kauffrau, arbeitete von 2009 bis 2020 im Statistischen Bundesamt. Sie war Referentin im Referat „Vermögensrechnung“ und beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Weiterentwicklung der methodischen Lösungskonzepte und Rechenabläufe auf dem Gebiet der volkswirtschaftlichen Abschreibungen und des Anlagevermögens. Seit Sommer 2020 arbeitet sie im Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt im Bereich Statistiken im Bergbau und Verarbeitendem Gewerbe.

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Dr. Oda Schmalwasser

Diplomwirtschaftlerin, war nach einigen Jahren an einem Wirtschaftsforschungsinstitut von 1992 bis 2020 im Statistischen Bundesamt tätig. Sie hat in verschiedenen Bereichen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen gearbeitet und von 2000 bis 2020 das Referat „Vermögensrechnung“ geleitet. Ihre Schwerpunkte lagen in der Weiterentwicklung und praktischen Umsetzung der Vermögensrechnung auf nationaler und internationaler Ebene. Sie hat in verschiedenen nationalen und internationalen Arbeitsgruppen und Task Forces von UN, OECD und Eurostat mitgearbeitet und mehrere Länder zu Investitionen und Vermögensrechnung beraten.

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