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Elitetheorien und Elitebildung in der Agrarpolitik
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Elitetheorien und Elitebildung in der Agrarpolitik

20 Seiten · 3,37 EUR
(05. September 2007)

 
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Aus der Einleitung:

Der Begriff Elite ist in den letzten Jahren wieder stark in die öffentliche Diskussion getreten. Prominentes Beispiel ist die Auseinandersetzung mit Eliteuniversitäten. Die zentrale Frage ist dabei der gesellschaftliche Zugang zu diesen Schlüsselpositionen, von denen aus gesamtgesellschaftliche Entscheidungen beeinflusst oder gar direkt getroffen werden. Im Agrarbereich ist jedoch zu dieser Thematik keine empirische Datengrundlage vorhanden, obwohl die Frage der Elitenbildung im Agrarbereich aufgrund der vielfältigen Verflechtungen von ökonomischen Vorgängen und staatlicher Einflussnahme besonders brisant sein könnte. Wo kommt die agrarische Elite her? Was macht sie aus? Um dieser Frage nachzugehen, werden in diesem Aufsatz beispielhaft die Bundesagrarminister von 1949 bis 2005 aus elitetheoretischer Sicht analysiert.

Zunächst wird aber im nachfolgenden Beitrag eine Übersicht über die Entwicklung der Elitetheorien gegeben. Wie wird dort Elitebildung erklärt? Danach folgen Ausführungen zur neuen Eliteforschung und hier insbesondere zu Rekrutierungsmustern in vier Gesellschaftsbereichen. Anschließend erfolgt die Analyse der deutschen Agrarminister seit 1945. Es wird ihr Werdegang analysiert, aus welchem Elternhaus sie stammen und schlussendlich gefragt, ob es auch bei den Bundesagrarministern bestimmte Rekrutierungsmuster gibt. Dabei wird sich zeigen, dass drei wesentliche Werdegänge die Karrieren der Bundesagrarpolitiker prägten. Dies klingt zunächst nach einem breiten Zugang in die elitären Strukturen im Agrarbereich der Bundesrepublik; zu schlussfolgern ist jedoch eher, dass die Bundesagrarminister seit 1949 überwiegend als Statthalter bestimmter landwirtschaftlicher Interessen in ihr Amt berufen wurden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre ?
Katrin Hirte, Katharina David, Julia Carolin Hesshaus, Charlotte Hohls, Janina Schütte (Hg.):
Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre ?
the author
Christoph Denzel

Student MSc. „Ökologische Landwirtschaft“, Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, Witzenhausen