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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Energiewende auch in Japan?
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Energiewende auch in Japan?

Zu den Chancen eines Exit aus der Atomenergie

12 Seiten · 2,58 EUR
(August 2013)

 
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Abstract:

Vor "3/11", der multiplen Katastrophe von Fukushima aus einem Erdbeben, einem Tsunami und mehreren Kernschmelzen, war Japan in hohem Maße abhängig von der Atomenergie. Zum jetzigen Zeitpunkt (Mai 2012) sind alle japanischen Atomkraftwerke abgeschaltet – allerdings nur zu Zwecken der technischen Überprüfung. Es gibt eine Regierungserklärung über die Möglichkeit eines Atomausstiegs, doch ein entsprechendes Gesetz ist bislang nicht ins Parlament eingebracht worden. Es ist unzweifelhaft, dass in Japan ein hohes Potenzial für erneuerbare Energien besteht, ungeachtet diesbezüglich verpasster Chancen in der Vergangenheit. Und vielleicht wird dieses Land, das lange eher für die zögerliche Entwicklung der eigenen regenerativen Ressourcen – wie Wind, Geothermie, Biogas, Wasser-, Sonnen- und Wellenenergie – bekannt war, sich nun endlich auf eine Kurskorrektur in seiner Energiepolitik einlassen. In jüngster Zeit zirkulieren im japanischen Politikbetrieb bereits Vorschläge für Einspeisetarif-Modelle, die – im Falle ihrer Umsetzung – zu einem Sofortprogramm für die Erneuerbaren führen könnten. Doch der letztendliche Ausgang der derzeitigen politischen Debatte ist offen. Ob die Atomkraftwerke langfristig ausgeschaltet bleiben, wird dabei von der Zivilgesellschaft abhängen, die seit der multiplen Katastrophe von Fukushima an Stärke gewonnen hat – und von den Gouverneuren der betroffenen Provinzen, die ihr explizites Einverständnis für eine Wiedereinschaltung geben müssen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die deutsche
Jörg Radtke und Bettina Hennig (Hg.):
Die deutsche "Energiewende" nach Fukushima
Der Autor
Prof. Dr. Udo E. Simonis
Udo E. Simonis

Professor für Umweltpolitik am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB); Mitglied des Committee for Development Policy (CDP) der Vereinten Nationen.

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