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Sunday, September 22, 2019
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Konventionalisierung des Ökolandbaus - Eine Reflexion auf die Debatte
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Konventionalisierung des Ökolandbaus - Eine Reflexion auf die Debatte

11 Seiten · 2,53 EUR
(September 2007)

 
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Aus der Einleitung:

In diesem Beitrag sollen Aspekte der Debatte zu den aktuellen Veränderungen des Ökolandbaus beleuchtet werden. Gestützt auf drei Studien (Julie Guthman: Agrarian Dream, Marc Dusseldorp: Ökologischer Landbau in der EU und den USA, Steller/Hagedorn/Laschewski: Institutionelle Erfolgsfaktoren einer Ausdehnung des ökologischen Landbaus) werden dabei im ersten Teil die Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sowie die verschiedenen Sichten in den genannten Studien aufgezeigt. In einem zweiten Teil wird versucht, diese Argumente zu strukturieren.

Dabei wird deutlich: Trotz regionaler Unterschiede zeigen sich im Ökolandbau insgesamt weltweit die gleichen Tendenzen, die man mit ?doppeltem Werteverlust? beschreiben kann: Sowohl die Preise der Ökoprodukte fallen als auch die Werte, die mit ?Öko? verbunden waren. Die beschriebenen Entwicklungen regen dabei an, diesen ?Werteverlust? nicht als (quasilogische) Konsequenz einer quantitativen Ausweitung des Ökolandbaues zu sehen, sondern als ein von vielen Beteiligten bewusst gestalteter Vorgang, in dem jeweilige Interessenklientel ihre Strategien verfolgen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre ?
Katrin Hirte, Katharina David, Julia Carolin Hesshaus, Charlotte Hohls, Janina Schütte (Hg.):
Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre ?
the author
PD Dr. Katrin Hirte
Katrin Hirte

geb. 1964, ist Mitarbeiterin am Institute of comprehensive analysis of economy (ICAE) an der Universität Linz. Schwerpunkte: Wissenschaftsentwicklung, ökonomische Dogmenhistorie, Performativity, Diskurs- und Netzwerkforschung.

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