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Thursday, August 22, 2019
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Mikropolis 2010

Menschen, Computer, Internet in der globalen Gesellschaft

216 Seiten ·  19,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-645-5 (Dezember 2007 )

Großformat 24,0 x 17,0 cm

 
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1985 haben Arno Rolf und Herbert Kubicek das Buch "MIKROPOLIS. Mit Computernetzen in die Informationsgesellschaft" veröffentlicht. Das Buch hat damals viele Diskussionen ausgelöst.

Über zwanzig Jahre später legt der Hamburger Hochschullehrer Arno Rolf erneut ein Buch zum Thema Computer, Digitalisierung und Internet in der sogenannten globalen Wissensgesellschaft vor. Mikropolis - eine Zusammenfügung von Mikroelektronik und polis - verweist auf die Herausforderung, bei der Schlüsseltechnologie Informationstechnik die Wechselwirkungen zwischen sozialen und technischen Implikationen zu berücksichtigen. Seine These: Digitalisierung und Internet kann uns auf den Pfad verschärfter Ökonomisierung vieler Lebensbereiche führen oder aber zu mehr Selbstbestimmung, Entkommerzialisierung und "Common Goods". Die Optionen lauten: Wissensökonomie oder Wissensgesellschaft. Die Informationstechnik schreibt uns nicht vor, welchen Pfad wir gehen müssen. Entwicklungspfade werden analysiert, Risse und Gestaltungsoptionen aufgezeigt.

Das Buch erfordert kein Informatikstudium. Es liefert Orientierungswissen für "nützliche" Disziplinen, wie Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker oder Ingenieure. Aber auch Pädagogen, Sozial- und Geisteswissenschaftler werden es mit Gewinn lesen. Denn es geht um "Wissen, wie alles zusammenhängt".

Pro Zukunft, 2/2008, S. 3-4

"... "Mikropolis" verweist dabei auf die vielfältigen und komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Einsatz von Informationstechnik (mikro) und sozial-organisatorischen (polis) Zusammenhängen. Eine seiner Thesen lautet: Digitalisierung und Internet kann uns auf den Pfad verschärfter Ökonomisierung vieler Lebensbereiche (Wissensökonomie) führen, oder aber zu mehr Selbstbestimmung und Entkommerzialisierung (Wissensgesellschaft) beitragen. Für beide Optionen liefert Rolf Belege und hält selbst die Zukunft grundsätzlich für offen, es komme eben darauf an, was wir daraus machen.

Im vorliegenden Band überzeugt zunächst der Vorschlag - in Anlehnung an den Philosophen Jürgen Mittelstraß -, das so genannte Verfügungswissen (Wissen um Mittel und Methoden) um Orientierungswissen (Einbindung spezialisierten Wissens in seine Kontexte) zu erweitern. Orientierung in Zeiten grenzenloser Information ist, wie wir noch sehen werden, eine nicht nur von Rolf empfohlene Fertigkeit. ... Immer geht es dabei um die Wechselwirkungen zwischen Informationstechnik, Menschen und Organisationen in der globalen Gesellschaft. Schließlich wird die Informationstechnik in Zusammenhang mit einigen relevanten gesellschaftlichen Feldern betrachtet. Dabei stellt der Autor fest, dass ein Automatismus zwischen Internet-Nutzung und einem ökologischen Entwicklungspfad nicht zu erkennen ist. Zu beobachten seien hingegen Transaktionskostensenkungen und Zeitgewinne für die Unternehmen durch Nutzung des Internets, die für zusätzliche Aktivitäten genutzt werden können."



ct Magazin, 2008, Heft 9, S. 210 ()

"Rolf möchte die Wissenschaften der Gestaltung (Wirtschaftslehre, Pädagogik, Geisteswissenschaften) mit den technischen Wissenschaften in engeren Zusammenhang bringen. Nur überdisziplinäres Vorgehen führe zu klarer Transparenz der Bereiche IT, der Organsationen oder der Individuen in einer globalisierten Welt.

Es geht ihm konkret um die Ergänzung von Fachwissen durch Orientierungswissen bei Studenten und Fachleuten und um die Erarbeitung einer gemeinsamen Problemsicht: Wie lässt sich das alles in die Praxis überführen? Dabei liegt ein Schwerpunkt auf ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen: Warum automatisieren wir nicht alles? Immer mehr, immer schneller, immer weiter so?

Mit seinem Buch möchte der Hamburger Professor allerlei interessierte Menschen für seine Plattform Mikropolis gewinnen. Ein Buch für Leser mit Spaß am intellektuellen Überflug und wohlwollender Toleranz gegenüber wissenschaftlichem Fachjargon. Es erfordert kein Informatikstudium und liefert einen transdisziplinären Orientierungsrahmen für verschiedene Fachbereiche."


the author
Prof. Dr. Arno Rolf
Arno Rolf war seit 1986 Hochschullehrer für Informatiksysteme in Organisationen und Gesellschaft an der Universität Hamburg im Fachbereich Informatik. Nach seiner Pensionierung ist er dort weiterhin mit Seminaren und der Betreuung von Abschlussarbeiten tätig. Sein Interesse gilt auch Fragen der interdisziplinären Theoriebildung von Informatik und Wirtschaftsinformatik. [weitere Titel]
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