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Dienstag, 21. August 2018
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Mühsal der Wahr-Nehmung
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Mühsal der Wahr-Nehmung

45 Seiten · 7,30 EUR
(Juli 2013)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Stefan Schulmeister setzt sich mit der Eurokrise auseinander. Er arbeitet heraus, dass die Schuldenkrise nicht durch den Fiskalpakt und die darin festgeschriebene Schuldenbremse behoben werden kann, sondern dass die Überwindung der Krise eine Belebung der Inlandsnachfrage durch einen New Deal zur Voraussetzung hat. Ein Element dieses New Deal ist eine deutliche Steigerung der Bildungsausgaben. Einem solchen Programm steht allerdings entgegen, dass die politisch Handelnden die Eurokrise als Staatsausgabenkrise wahrnehmen. Schulmeister weist nach, dass diese Wahrnehmung falsch und die Eurokrise eine Folge der internationalen Finanz- und Weltwirtschaftskrise sowie der sich immer weiter aufbauenden Ungleichgewichte im Außenhandel in der Eurozone ist. Für Letzteres ist Deutschland in erheblichem Umfang durch seine schwache Lohn- bzw. Lohnstückkostenentwicklung mitverantwortlich. Gerade vor diesem Hintergrund ist die Rolle der Bundesregierung, die als entschiedene Befürworterin einer Austeritätspolitik in den Euro-Krisenländern auftritt, kritisch zu sehen. Dabei hat sich die bisher praktizierte Krisenpolitik in Europa nicht als erfolgreich erwiesen, ganz im Gegenteil: Die prozyklisch wirkende Spar- und Kürzungspolitik führt die betroffenen Länder immer weiter in die Krise – selbst Kürzungen im Bildungsbereich sind für die so genannte Troika kein Tabu.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Bildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit
Kai Eicker-Wolf, Gunter Quaißer, Ulrich Thöne (Hg.):
Bildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit
Der Autor
Prof. Dr. Stephan Schulmeister
Stephan Schulmeister

Wissenschaftlicher Referent am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo), Wien. Lehrtätigkeit an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien.

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