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Ökologische Infrastrukturinnovationen in der Siedlungswasserwirtschaft
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Ökologische Infrastrukturinnovationen in der Siedlungswasserwirtschaft

Ansätze und Perspektiven

21 Seiten · 3,33 EUR
(31. Mai 2006)

 
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Aus der Einleitung:

Die Infrastrukturen der Siedlungswasserwirtschaft (Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung) sind teuer, langlebig und weitgehend unsichtbar. Ursprünglich durch nationale Subventionen ermöglicht, müssen sie heute in den meisten Fällen lokal unterhalten und erneuert werden. Ist die heutige Gesellschaft überhaupt dazu bereit, gibt es bessere Organisationsformen als die heute vorherrschende und technische Alternativen, die mit weniger Infrastruktur auskommen? Solche Fragen werden heute intensiv diskutiert, und man stößt, je nach fachlichem Hintergrund und politischem Standpunkt der Diskussionsteilnehmer, auf viele verschiedene Antworten.

Typischerweise rechnet man bei den Infrastrukturen der Abwasserreinigung in Europa mit Wiederbeschaffungswerten von 2.500–5.500 Euro pro Person, wobei die Kanalisation allein ca. 80% der Investitionen ausmacht (Maurer et al.). Die Situation in der Wasserversorgung ist ähnlich (Lehmann 1994). Sprechen wir also von den Infrastrukturen der Siedlungswasserwirtschaft, meinen wir vor allem den unsichtbaren Teil, die Rohrleitungen im Untergrund. Sowohl die Wasserversorgung als auch die Kanalisation sind mit den Siedlungen gewachsen, und ihre Komponenten haben eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren. Sie müssen dauernd erneuert und unterhalten werden, damit das System als Ganzes funktioniert.

In diesem Aufsatz werden wir ökologische Infrastrukturinnovationen in der Abwasserreinigung diskutieren. Weil das Kapital vor allem an die Kanalisation gebunden ist, heißt das nichts anderes als eine Diskussion über Sinn und Zweck der Schwemmkanalisation und mögliche Alternativen dazu.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Zukunft der Infrastrukturen
Reinhard Loske, Roland Schaeffer (Hg.):
Die Zukunft der Infrastrukturen
the authors
Prof. Dr. Willi Gujer

Professor für Siedlungswasserwirtschaft an der ETH Zürich und Mitglied der Geschäftsleitung der Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz.

Dr. Tove A. Larsen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der EAWAG, Leiterin des inter- und transdisziplinären Forschungsprojekts NOVAQUATIS, das sich mit der innovativen On-Site Technologie Urinseparierung befasst.

Dr. Judit Lienert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der EAWAG, verantwortlich für das Management des inter- und transdisziplinären Forschungsprojektes NOVAQUATIS.

Dr. Max Maurer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der EAWAG, Leiter einer Forschungsgruppe zum Thema ‚Wasser-Infrastruktur Management’. Chemieingenieur. Lehrauftrag an der ETH Zürich, Mandat im Vorstand des Verbands Schweizerischer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA).