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Montag, 15. Oktober 2018
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Relationale Geldtheorie

Zur aktuellen Diskussion über das Geld

275 Seiten ·  29,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1369-5 (Oktober 2018 )

Sachregister

 
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Was auch immer von Experten und Laien als Geld definiert und angesehen wird: Es repräsentiert ökonomische Werte. Und nur solange das der Fall ist, wird es von den Akteuren einer Volkswirtschaft als Tausch- und Zahlungsmittel akzeptiert. Der Mechanismus, der die Stabilität der repräsentierten Werte in einem zweistufigen Geldsystem herstellt und garantiert, besteht darin, Zentralbankgeld nur gegen ausreichend hohe Sicherheiten in Umlauf zu setzen. Nicht allein das Drucken schwer kopierbarer Banknoten erzeugt wertstabiles Geld, sondern vor allem der Tausch dieser Noten gegen hochwertige und marktgängige Eigentumstitel. Erstaunlich ist, dass diese triviale Tatsache von den meisten Geldtheorien ignoriert wird.

Nach einer entsprechenden Darstellung der Geldschöpfung setzt sich das Buch sowohl mit prominenten als auch weniger prominenten Geldtheorien auseinander und zeigt, dass sie das moderne Geldsystem nur lückenhaft und verzerrt darstellen. Dagegen kann sich eine relationale Geldtheorie, die Geld als ein verdinglichtes ökonomisches Verhältnis betrachtet, mühelos durchsetzen. Sie liefert außerdem die theoretische Grundlage, um die Gefahr hoher bei der Bundesbank aufgelaufener Targetsalden als ein Scheinproblem zu entlarven.

Die Erläuterung des Unterschiedes zwischen Sparen von Geld und dem, was der Volkswirt darunter versteht, bereitet den Boden, um am Beispiel Griechenlands zu zeigen, dass ein auf die Staatsschuld fokussiertes Hilfsprogramm nicht in der Lage ist, eine Volkswirtschaft aus der Krise zu führen.


Der Autor
Doz. Dr. Georg Quaas
Georg Quaas

Jahrgang 1951, ist Mitarbeiter am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig und nimmt dort die Aufgaben eines Dozenten wahr. Nach einem Diplom in Physik promovierte er zur Entwicklung des physikalischen Zeitbegriffes und habilitierte sich mit einer Arbeit über die dialektische Methode im Werk von Karl Marx. Er ist Gründungsmitglied des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft", das als Zero-Budget-Projekt (http://www.forschungsseminar.de) durch die freiwillige Mitarbeit vor allem von heranwachsenden Akademikern seit 2003 existiert. Kontakt: quaas@gmx.net

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