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Friday, September 20, 2019
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Warum Messung und Bewertung biologischer Vielfalt nicht unabhängig voneinander möglich sind
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Warum Messung und Bewertung biologischer Vielfalt nicht unabhängig voneinander möglich sind

24 Seiten · 4,73 EUR
(August 2006)

 
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Aus dem Editorial:

Stefan Baumgärtner vertritt die These, dass Messung und Bewertung sich wechselseitig bedingen. Er klassifiziert hierzu bestehende und häufig verwendeter Biodiversitätsindizes gemäß der zugrundegelegten Informationen Artenreichtum (Anzahl unterschiedlicher Arten), relative Häufigkeiten bzw. Häufigkeitsverteilungen sowie Unterschiedlichkeiten von Eigenschaften. So kann gezeigt werden, dass durch die Auswahl eines Indexes über die verwendete Informationsbasis entschieden und somit implizit ein Werturteil getroffen wird. Mit Hilfe der durchgeführten Klassifizierung kann festgestellt werten, dass Maße, die auf Eigenschaften basieren, typischerweise ökonomischen Ursprungs sind, dagegen relative Häufigkeiten in ökologischen Indizes Niederschlag finden. Ein Index, basierend auf der Anzahl unterschiedlicher Elemente, ist ein Spezialfall sowohl aus der ökonomischen, als auch der ökologischen Index-Kategorie. Eine systematische Divergenz in der Entwicklung von Biodiversitätsmaßen begründet Baumgärtner mit zwei grundsätzlich verschiedenen philosophischen Sichtweisen zur Diversität.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Messung und ökonomische Bewertung von Biodiversität: Mission impossible ?
Joachim Weimann, Andreas Hoffmann, Sönke Hoffmann (Hg.):
Messung und ökonomische Bewertung von Biodiversität: Mission impossible ?
the author
Dr. Stefan Baumgärtner
Stefan Baumgärtner

Physiker und Ökonom, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Ökologische Ökonomik am Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Heidelberg.

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