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Wege zu einer nachhaltigen Mobilität

Im Spannungsfeld kultureller Werte, ökonomischer Funktionslogik und diskursrationaler Wirtschafts- und Umweltethik

"Beiträge zur Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit"  · Band 12

2., durchgesehene Auflage ·  612 Seiten ·  58,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1473-9 (13. Mai 2021 )

 

Technologien, kulturelle Werte und ungenutzte politische Instrumente spannen trotz vielfältiger Ambivalenzen einen weiten Möglichkeitsraum nachhaltiger Mobilität auf. Good Practices zeigen, dass in vereinzelten "Leuchttürmen" Transformationen des Personenverkehrssystems stattgefunden haben, die jedoch nicht großmaßstäblich skaliert werden konnten. Diese Lücke wirft neben praktischen auch wissenschaftliche und ethische Fragen auf. Ziel der Arbeit ist es, einen Beitrag zur Erfüllung von vier Wissensdesideraten nachhaltiger Mobilität zu leisten: a) begrifflich-konzeptionelles Wissen, b) Zielwissen, c) Systemwissen und d) Handlungswissen.

Ausgehend von dieser Strukturierung wird zunächst ein Vorschlag zum Verständnis der zentralen Kategorien des Betrachtungsfelds entwickelt. Im zweiten Schritt wird nachhaltige Mobilität auf Basis der Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit zu einem Zielsystem konkretisiert und mit geeigneten Indikatoren operationalisiert. Es wird gezeigt, dass das heutige Verkehrs- und Mobilitätssystem nicht nachhaltig ist und insbesondere eine diametrale Entwicklung von Kernnachhaltigkeitsindikatoren und ökonomischen Indikatoren vorliegt. Auf Basis einer quantitativen Modellierung wird dann ein Referenzszenario nachhaltiger Entwicklung des Personenverkehrs dargelegt. Der Ansatz zur Entwicklung des Handlungswissens erweitert die makroskopisch orientierte Nachhaltigkeitstheorie um eine akteursbezogene, wirtschaftsethische Perspektive. Das Fallbeispiel Elektromobilität zeigt, dass die Erreichung von Nachhaltigkeitsszenarien im Betrachtungszeitraum an den Interessen und Zielkonflikten der Automobilindustrie und Industriepolitik gescheitert ist. Der Autor zeigt mögliche Lösungspfade zur Identifikation der Ursachen und der Auflösung dieser Zielkonflikte auf.

open TA, https://www.openta.net/blog/WerbistduMenschimPostwachstum%3F.159

"Bereits heute gibt es zahlreiche "Good Practice"-Beispiele, wie Mobilität im Sinne Nachhaltiger Entwicklung gestaltet werden kann. Jedoch handelt es sich dabei um einzelne Erfolgsgeschichten, ein Wandel des personenbezogenen Mobilitätssektors im großen Stil hat noch nicht stattgefunden. Cacilo widmet sich in seiner Arbeit der Lücke zwischen Nische und gesamtgesellschaftlicher Transformation. Ziel ist es, hierfür notwendiges "begrifflich-konzeptionelles", Ziel-, System- und Handlungswissen im Bereich der nachhaltigen Mobilität zu erarbeiten. (Inhaltsangabe)

Das mit Anhängen über 600 Seiten starke Werk gliedert sich in zehn Kapitel. Zunächst wird das Feld der nachhaltigen Mobilität als "praktisches und wissenschaftliches Problem" (Kapitel 1) beschrieben. Als Ausgangspunkt dient dabei die sogenannte "Nicht-Nachhaltigkeit" des aktuellen Mobilitätssystems (1.1). Im zweiten Kapitel setzt sich Cacilo mit den praktischen "Voraussetzungen nachhaltiger Mobilität" auseinander und zwar auf der Ebene von Werten und Verhalten (2.1) sowie aus technisch und angebotsbezogener (2.2) und politisch-instrumenteller (2.3) Perspektive. Zudem werden Good-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Metropolen vorgestellt (2.5). Des Weiteren beschäftigt sich der Autor mit den "Anforderungen an eine Theorie nachhaltiger Mobilität" (Kapitel 3) und den damit verbundenen "Präliminarien" (Kapitel 4). Davon ausgehend werden die vier im Zentrum stehenden Wissensbestände (siehe oben) mit je einem eigenen Kapitel unter die Lupe genommen. Kapitel fünf befasst sich vor diesem Hintergrund vor allem mit der begrifflichen und konzeptionellen Klärung "im Betrachtungsfeld" (5.2). Im sechsten Kapitel "Zielwissen" wird das ethische Leitbild Nachhaltiger Entwicklung aufgegriffen und u.a. mithilfe der "Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit" konkretisiert (6.2) sowie mittels geeigneter Indikatoren operationalisiert (6.3). Weiter widmet sich Cacilo den Themen Szenarien sowie "Modellierung und Quantifizierung" (Kapitel 7, Systemwissen) und bezieht im achten Kapitel (Handlungswissen) auch wirtschaftsethische Aspekte mit ein. Schließlich finden Cacilos theoretische Überlegungen Anwendung anhand des Fallbeispiels "Elektromobilität" (Kapitel 9). Zu guter Letzt werden die Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und diskutiert (Kapitel 10)."




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