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Dienstag, 17. Juli 2018
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Zur induktiven Beobachtung von Finanzmärkten
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Zur induktiven Beobachtung von Finanzmärkten

Ein "Risk Event" und der Handel mit Zahlungsversprechen

21 Seiten · 4,19 EUR
(November 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Die neoklassische Wirtschaftstheorie hat sich durch ihre eigenen Ansprüche zunehmend selbst geblendet: Das Postulat, wirtschaftliche Phänomene durch eine Reduktion auf einfache logische Sätze formalmathematisch zu erklären, verleitet zu einer Vernachlässigung des Umstandes, dass es sich hierbei um genuin soziale und damit komplexe wie kontingente Tatbestände handelt. Und so wird im neoklassischen Formalismus auch die empirische Realität des Finanzsektors verkannt und zugunsten realitätsfremder Abstraktionen und Simplifizierungen aufgegeben. Das wesentliche Problem, beispielsweise der efficient-market hypothesis (Fama 1970), liegt nicht nur im epistemologischen Primat deduktiver Verfahren gegenüber induktiven oder abduktiven Varianten des erkennenden Schließens. Es liegt in der Negation empirischer sozialer Wirklichkeit (die Kritiken überblickend siehe Sparsam 2015).

Im Folgenden wird für eine Wiederentdeckung dieser Wirklichkeit plädiert. Dies bedeutet, die frei schwingenden, oft auch erratischen Amplituden des Finanzsektors ernst zu nehmen, ohne sie voreilig durch wissenschaftliche Großparadigmen oder Handlungsmodelle einzuengen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ökonomie! Welche Ökonomie?
Jakob Kapeller, Stephan Pühringer, Katrin Hirte, Walter O. Ötsch (Hg.):
Ökonomie! Welche Ökonomie?
Der Autor
Dr. Markus Lange
Markus Lange

Institut für Soziologie, Freie Universität Berlin,