sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Saturday, August 24, 2019
 Startseite » Unternehmung  » Unternehmens- & Produktpolitik 

Unternehmenskooperation und nachhaltige Entwicklung in der Region

"Theorie der Unternehmung"  · Band 12

369 Seiten ·  34,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-343-0 (Juli 2001 )

 
lieferbar sofort lieferbar

 

Die jüngsten Krisen im Agrarsektor fördern die Rückbesinnung auf regionale Wirtschaftskreisläufe. Die Bundeslandwirtschaftsministerin verkündet: »Regional ist erste Wahl«. Aber nicht nur im Ernährungsbereich denken immer mehr Menschen darüber nach, wie unsere Wirtschaftsweise nachhaltiger werden kann.

Auffällig im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften in der Region ist, dass in vielen Fällen die Kooperation zwischen Unternehmen eine wichtige Rolle spielt. Martin Tischer geht in seinem Buch diesem Phänomen auf den Grund. Auf Basis einer Untersuchung von 15 Beispielen aus verschiedenen Branchen zeigt er auf, welche Barrieren auf dem Weg zu einem nachhaltigen regionalen Wirtschaften mit Unternehmenskooperationen überwunden werden können. Deutlich wird, dass eine Akteurskonstellation und -organisation erreicht werden muss, bei der wirtschaftliche mit Gemeinwohlinteressen intelligent kombiniert werden.

Das Buch liefert einen Beitrag zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Diskussion um nachhaltiges regionales Wirtschaften. Es gibt ebenfalls wertvolle Hinweise für Akteure innerhalb lokaler und regionaler Entwicklungsprozesse (z.B. Agenda 21-Prozesse), die die Wirtschaft vor Ort stärker in ihre Aktivitäten einbinden wollen. Und es zeigt Wege für Unternehmen auf, die trotz globalem Wettbewerb in ihrer Region ökologisch und sozial verantwortlich wirtschaften wollen.

ZAU - Zeitschrift für Angewandte Umweltforschung, 1-4/2001, S. 488-489 ()

"Der theoretische Teil der Arbeit, der mehr als die Hälfte des umfangreichen Textteils ausmacht, ist auch für jene Leser mit Gewinn zu lesen, die sich bisher noch wenig mit dem Thema nachhaltiger Regionalentwicklung befasst haben. Tischer gelingt hier eine überzeugende zusammenfassende Darstellung des derzeitigen Kenntnisstandes. Sie dient ihm, Unterscheidungen zu treffen, welche die Debatte um den Zusammenhang zwischen regionalen Unternehmenskooperationen und nachhaltiger Regionalentwicklung befruchten: So unterscheidet er zwischen entwicklungsbezogenen und handlungsfeldbezogenen Ansätzen der Regionalentwicklung. Erstere beziehen sich auf regionale Entwicklungskonzepte, welche Regionen als Ganzes in Richtung der Nachhaltigkeit bewegen wollen und damit eher im planerischen Vorfeld ansetzen, zweitere beziehen sich auf konkrete einzelne Handlungsfelder, für welche die Region eine geeignete Umsetzungsebene bietet. Parallel zu dieser Begrifflichkeit unterscheidet der Autor bei den regionsbezogenen Kooperationen von Unternehmen zwischen umfeld- und handlungsfeldbezogenen Ansätzen. Das Hauptinteresse des Autors gilt den direkten produktionsbezogenen unternehmerischen Kooperationen, also den handlungsfeldbezogenen Ansätzen. Hier fragt er nach den Vorteilen und Hemmnissen für eine regionale Unternehmenskooperation, wobei er sehr breit Versatzstücke von der Produktionskostentheorie über Umweltökonomie und Transaktionskostentheorie bis zur Umweltpsychologie sammelt. Daraus leitet er Hypothesen zur Wirkungsweise von Unternehmenskooperationen auf die nachhaltige Regionalentwicklung ab. ...

Tischers zentrale Ergebnisse lauten: Produktionsbezogene regionale Unternehmenskooperationen können zur nachhaltigen regionalen Entwicklung beitragen, indem sie durch gemeinschaftliche Vermarktung Informationsdefizite bei Verbrauchern abbauen, durch neue Kontrollinstanzen Glaubwürdigkeit hinsichtlich nachhaltiger Produktqualitäten herstellen, durch Nutzung von Größenvorteilen und Komplementaritäten Unternehmensrisiken begrenzen, durch gemeinsame ökologische und oder soziale Standards externe Effekte internalisieren und/oder durch längerfristige Vereinbarungen Innovationsrisiken senken. ..."



Soziologische Revue, 2004, S. 372-373

"Insgesamt handelt es sich um eine solide Analyse, deren einzelne Schritte begründet und nachvollziehbar dargestellt sind und die auch Folgerungen für die Regionalpolitik anbietet. Die Befunde zeichnen m.E. ein realistisches Bild von den Potenzialen dieser Kooperationsform."


the author
Dr. Martin Tischer
Martin Tischer seit 2000 als Bereichsleiter Nachhaltige Regionalentwicklung bei der B.A.U.M. Consult GmbH in München.
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "Tischer gelingt hier eine überzeugende zusammenfassende Darstellung des derzeitigen Kenntnisstandes." ...
    ZAU - Zeitschrift für Angewandte Umweltforschung, 1-4/2001, S. 488-489 mehr...
  • "Insgesamt handelt es sich um eine solide Analyse, ..."
    Soziologische Revue, 2004, S. 372-373 mehr...
  • Standort. zeitschrift für Angewandte Geographie, Sept. 2002
das könnte Sie auch interessieren