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Die Österreichische Schule der Nationalökonomie aus österreichischer Perspektive

pdf 184 Seiten ·  24,44 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-7316-1301-5 (Dezember 2017 )
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Die Österreichische Schule der Nationalökonomie zählt zu den bedeutendsten Richtungen in der Ökonomie und wurde über vier Generationen von Österreichern begründet und weiterentwickelt. Ausgehend von Carl Menger, der sie mit seiner Grenznutzenlehre im Methodenstreit mit der Historischen Schule vertrat, gefolgt von Eugen Böhm-Bawerk, der Mengers Lehre um die subjektivistische Kapitaltheorie ergänzte, sowie Ludwig von Mises, der darauf eine Geld- und Konjunkturtheorie aufbaute, und schließlich dem späteren Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek, der sich scharf gegen den damals vorherrschenden Keynesianismus stellte, prägten renommierte österreichische Ökonomen diese Richtung in der Lehre. Nachdem Versuche einer Revitalisierung in Österreich selbst scheiterten, entwickelte sich in den USA ein "Austrian revival", das jedoch zunehmend libertär wurde. Angesichts der wiederbelebten kritischen Auseinandersetzung mit dem Konzept des "homo oeconomicus" ist ein verstärktes Interesse an der Österreichischen Schule der Nationalökonomie zu verzeichnen, welches durch den vorliegenden Sammelband gefördert werden soll. Zudem soll damit ein starkes Ausrufezeichen aus dem Ursprungsland dieser Schule gesetzt werden, indem primär Österreicher sich aus unterschiedlicher Perspektive mit der Österreichischen Schule der Nationalökonomie auseinandersetzen.

Prof. (FH) Dr. Armin J. Kammel, Dr. Barbara Kolm
Vorwort


Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt
Die zeitgenössische Perspektive

Univ.-Prof. Dr. Karl Socher
Die Perspektive zum Zustand der EU

DL Prinz Michael von Liechtenstein
Die staatspolitische Perspektive

Prof. (FH) Dr. Armin J. Kammel, LL.M., MBA
Die regulatorische Perspektive

Dr. Barbara Kolm
Die wirtschaftspolitische Perspektive

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Neck
Die Perspektive zum Sozialismus

Dr. Markus Tomaschitz
Die Perspektive zum Arbeitsmarkt

Univ.-Prof. Dr. Richard Sturn
Die kreativ-unternehmerische Perspektive

Mag. Ronald-Peter Stöferle, Mark Valek, Pascal Hügli
Die Investment-Perspektive
eigentümlich frei, Juli 2018 ()

Die Autoren der vorliegenden Publikation entstammen verschiedenen Disziplinen und analysieren die Lehren der Österreichischen Schule der Ökonomik in neun Beiträgen aus zeitgenössischer Sicht. Der Zeitpunkt des Erscheinens des Buches ist insofern gut gewählt, als im Gefolge der Immobilien-, Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre 2007/2008 die Reputation der herrschenden neoklassisch-keynesianischen Lehre stark beschädigt wurde. Denn der Hauptstrom der derzeitigen Volkswirtschaftslehre war und ist offensichtlich nicht in der Lage, befriedigende Erklärungen oder gar Lösungsansätze für die andauernde Krise zu liefern, der Regierungen und Notenbanken nach wie vor versuchen, mit einer immer stärker ausgeweiteten Geldmengeninflation zu begegnen. Da die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens immer deutlicher zutagetritt, führt die Suche nach brauchbaren Alternativen immer häufiger zur unserer Tage weithin an den Rand gedrängten Österreichischen Schule. Historiker, Juristen, Volkswirte, Finanzwissenschaftler, Fonds- und Industriemanager werfen aus ihrer jeweiligen Perspektive Blicke auf die Konzepte der von Carl Menger anno 1870 begründeten Schule und warten mit zum Teil hochoriginellen Überlegungen auf. So etwa, wenn ein Bankrechtler die Rolle des Staates mit der eines Schiedsrichters beim Fußballspiel vergleicht und dabei zu interessanten Einsichten gelangt. Oder wenn ein Volkswirt die Auseinandersetzung der "Österreicher" mit dem Sozialismus untersucht und zum Ergebnis kommt, dass die von diesen formulierte Kritik bis heute durch keine der darauf folgenden Verteidigungsversuche widerlegt werden konnte. Die Betrachtungen des Historikers, der die Theorie im Lichte des zeitgeschichtlichen Kontextes darstellt, sind ebenso spannend zu lesen wie die Darlegungen aus der Sicht eines Kapitalinvestors. Insgesamt eine anregende, kurzweilige Lektüre, die zur Beschäftigung mit der Originalliteratur von Mises, Hayek, Rothbard und Co oder zeitgenössischer "Austrians" animiert.


the editors
Prof. (FH) Dr. Armin Kammel
Armin Kammel LL.M. (London), MBA (CLU) ist Professor (FH) für Bankrecht und Finanzmarktregulierung an der Lauder Business School (LBS) in Wien sowie Ehrenprofessor an der Donau-Universität Krems. [weitere Titel]
Dr. Barbara Kolm
Barbara Kolm ist Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts sowie Direktorin des Austrian Economics Center in Wien. [weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
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